Verkomplizierung eines Sachverhalts – Musik werden wir nie bezahlen
6 Jun
Soviel Narrerei und Spitzfindigkeit habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wobei der Artikel Wir werden niemals für Musik zahlen bei Spreeblick von den entsprechenden Kommentaren teilweise noch getoppt wird. In der Kernaussage wird postuliert, das wir niemals auch nur einen Pfennig für Musik bezahlt haben und werden. Es wird (und wurde) zwar Geld ausgegeben für Vinyl, Kassetten, CD und MP3-Dateien, für die Musik an sich allerdings nicht. Zitat: “Nur für die Musik selbst habe ich nie bezahlt. Sondern immer nur für die Möglichkeit, genau die Musik hören zu können, die ich hören wollte, und zwar wann und wie ich will und am besten auch noch wo ich will.” Man muss dem Autor schon eine gewisse Chuzpe zusprechen, einfache Sachverhalte dermassenund unnötig zu verkomplizieren, das einem der Kopf raucht.
Okay. Scheiss auf die Künstler, dem Musiker, Texter und Komponisten. Zum Teufel mit der Melodie, dem Song, dem großartigen Moment. Entweder bin ich besonders begriffstutzig oder im falschen Film. Was ist den nun Musik? Das sind doch Klänge, Töne, Rythmen und Melodien die seit tausenden von Jahren bei Menschen etwas auslösen. Jeder Art von Emotionen sind denkbar von Freude über Trauer, von Glücksgefühlen bis Unwohlsein. Das Hören und Verstehen von Musik ist ein komplizierter Prozess. Er findet irgendwo dort oben statt, in diesem schwabbeligen Ding, das wir Gehirn nennen. Der Hörer nimmt die physikalischen Reize (die Musik) auf und verarbeitet sie. Es ist ein wahrlich sinnliches Erlebnis, ein möglicher Genuss, der eine subjektive und emotionalle Hinwendung schafft. Und tanzen lässt.
Nun ist es vollkommen egal, über welches Medium die Musik transportiert und letzendlich ihren Weg in meine Ohren schafft. Das kann live und unmittelbar auf einem Konzert erfolgen oder über diverse Konserven wie Festplatten, Plattenspieler oder Cd-Player. Immer ist am Ende der Kette der Lautsprecher, der die Musik in Schall, in Klang und Ton umsetzt. Und den hören wir. Worauf ich hinaus will, ist, das es letztendlich nicht auf das Medium ankommt. Ich kaufe (oder stehle) doch nicht die Schallplatte, die CD oder die MP3-Datei. Das sind physikalische Nichtigkeiten, die aus diesem und jenen Materialen (oder Nullen und Einsen) bestehen mögen, aber nicht mehr als ein Vehikel sind. Musik ist Kunst. Und deren rein technische Verfügbarkeit und ihrer Möglichkeit der Verbreitung hängt allein von meinem Knowhow und dem technischen Fortschritt ab.
Somit erscheint mir die Ausage, für die Musik selbst nie gezahlt zu haben, sondern nur für deren unbedingte in meiner Entscheidung liegender Verfügbarkeit, etwas abstruß. Wo und wann oder mit wem ich Musik höre, wird lediglich durch meine vorhandene Technik beschränkt. Was wir haben und hören wollen ist zunächst die Musik, der Klang, die Töne, die Melodie, der bestimmte Song, die bestimmte Stimme und dieser eine, womöglich glückseligmachende Moment.
Wobei mir der Autor des semantisch spitzfindigen Beitrags nicht unsympathisch erscheint, immerhin war und ist für ihn Musik, wie bei mir, auch Teil seines Lebens. Er hat das getan, was viel von uns getan haben. Immer haben wie Musik gekauft und diese Vervielfältigt. Sei es früher von der Schallplatte über einen sogenannten Kassettenrekorder (ja, so was gab es mal) die sagenhaften Mixtapes hergestellt und weitergereicht, dann via CD-Brenner Compilation erstellt, liebevolle Cover gebastelt und stolz verschenkt. Ist heute nicht mehr nötig, es reicht eine Mail mit ‘nem ensprechenden Link. Aber das sind rein technische Abläufe, es ging immer um den einen Song, das eine grandiose Album, es ging eben um das Klanggebilde, der Musik.
Was mich ebenfalls an diesem Beitrag überaus erstaunte, war die unglaublich kritiklose Resonanz. Ein einfacher Sachverhalt wird verklausoliert und die Blogszene jubelt. Okay, Spreeblick gehört wohl zu den meinungsbildenen Blogs in Deutschland. Soll so sein. Aber das in über 50 Kommentaren so gut wie keine Kritik zu lesen war, sondern nur auf die offenbare Wertlosigkeit der Ware Musik in teils selbstgefälligem, teil schmeichlerischen Ton eingegangen wird, erstaunt mich schon. Die typischen Reflexe greifen wie immer. Die böse Musikindustrie, die Gema als Totengräber der Musik und kein Wort über die Künstler. Bingo, hier ist der moralisch Freibrief, von höchster Instanz verkündet.
Ich picke da mal einen Kommentar heraus. Zitat:”..ich habe in den letzten 5 Jahren genau eine CD gekauft. Mir war egal, dass die CD ein echtes Booklet mit hübschen Bildchen hat. Mir war egal, dass die Musik von einer kleinen Band kommt, die mein Geld gut brauchen kann…, ..wir bezahlen nicht für die Musik sondern für den Zugang dazu.” Der einzige Grund, warum der Kommentator dieses eine Album gekauft hat, war übrigends, das gute Stück gab`s auf keiner Torrent Seiten zu finden.
Das man mit Musik über die bestehenden Betriebswegen über kurz oder lang keine müde Mark mehr verdienen wird, steht auf einem anderen Blatt. Aus monitärer Sicht ist Musik tatsächlich wertlos. Gemäß den Regeln des Marktes (Angebot und Nachfrage) ist Musik unbegrenzt kopierbar, im Überfluss vorhanden und somit für umsonst zu bekommen. Aber das ist ein anderes Thema. Ob gekauft oder geklaut, es ist der Song, das Musikstück, die spezielle Abfolge von Tönen, um die es geht. Musik.
Bildquelle: Creative Commons
Das könnte Dich interessieren:








Super, danke dafür! Ich sehe selbst in meinem Umfeld, wie viele kleine Bands kaum überleben können, weil die Platten nicht mehr gekauft werden. Klar, Du kannst Dir live den Arsch abspielen (evtl. mit der Konsequenz, dass Du nie zuhause bist und Deine Familie nicht mehr siehst), aber die Abwertung von der Musik als solche, wie sie momentan durch Blogs und Medien propagiert wird, ist ein absolutes Unding. Und was immer wieder gerne vergessen wird: Manche Bands wollen nicht live spielen und manche Musik wirkt nur auf der ‘Konserve’ und ist live gar nicht umsetzbar!
Torrent? Ich hatte gehofft, dieser Hype hätte sich bald gelegt.
Ich meinerseits kann von mir nur sagen: Hätte ich die Möglichkeit nicht, sämtliche Alben in voller Qualität und Länge bei eMule zu beziehen, hätte ich sicher noch nicht mehrere tausend Euro in Tonträger investiert. Ich kaufe ungern blind. (In den meisten Fällen bereue ich es irgendwann.)
Bands wie Dear John Letter bilden ihre Liveatmosphäre auch auf ihre Alben ab, bspw. in Form des “Artworks”, was keine Digitalisierung jemand vernünftig erfassen kann. Aber aus der Beliebtheit solcher Bands lernt /die Industrie/ nix. Schade.
Spreeblick ist doch auch nur so ein Lifestyle-Blog, der vor allem eines zelebriert: Positionen, die aktuell “in” sind. Damit ist er oberflächlich und für die Art von Leser geeignet, die auch den Spiegel für eine Ausgeburt an Seriosität halten.
Zum Inhalt dieser Debatte habe ich mich in diversen Blog-Einträgen (zB http://lieinthesound.wordpress.com/2009/05/16/wollt-ihr-das-totale-filesharing-teil-5/) geäußert. Im Endeffekt kann man es auf den simplen Nenner bringen, dass das digitale Zeitalter einer Gratis-Mentalität anheimfällt, die besonders – aber nicht nur – Kunst umfasst. All-You-Can-Leech für die Kosten einer DSL-Flat-Rate, die – Gott sei Dank! – keine Pauschalabgabe (Stichwort: Kulturflat) einpreist, weil diese doch auch nur eine Verteilungsungerechtigkeit mit sich bringen würde. Die unbekannteren Bands, die derzeit von Fans zumindest ein wenig subventioniert werden, würden weniger verdienen, weil dann selbst Musikliebhaber im Hinterkopf hätte, dass sie ja bereits eine Abgabe gezahlt hätten. Ich für meinen Teil fühle mich als Käufer von Musik von all den Filesharern massiv geschädigt, weil das “Produkt” Musik gerade mit der Technologie Internet weitaus günstiger sein könnte, wenn jeder bestehende Gesetze befolgen würde.
Filesharer bestehlen Label, Künstler, Komponisten und Käufer. Eigentlich sind P2P-Fetischisten ein kunst- und musikfeindliches Gesindel.
Ich kann die Argumentation noch ein wenig verstehen, wenn man sich Alben erst anhören möchte, bevor man sie tatsächlich erwirbt, ich habe das auch ein paar Mal gemacht und ich denke, das geht den meisten Menschen so. Allerdings kann man aber auch heute noch in jeden Laden gehen und sich die CD am Spieler anhören, man muss also nicht die Katze im Sack kaufen. Und die meisten Bands bieten Snippets und teilweise sogar ganze Songs zum Anhören auf ihren Myspace- und Internetseiten an.
Und ich sehe das ebenso wie mein Vorredner: CDs müssen heute so teuer sein, weil die Produktions- und Marketingkosten ja auch irgendwie wieder reingeholt werden müssen und das verteilt sich eben auf weniger Käufer. Dafür gibt es aber oft auch diese Basisversionen, wenn es einem nicht so sehr auf Extrafeatures ankommt, sondern auf die tatsächliche CD. Was micht viel mehr nervt im Moment ist die neue Chartsregelung, die CDs nach Preis und nicht Anzahl der verkauften Einheiten gewichtet, aber das ist ein anderes Thema.
Haltet die in Ehren, die ihr verehrt, die euch berühren, bewegen und aufhorchen lassen. Zeigt Respekt dem gegenüber, der etwas schafft, ob es euch gut gefällt oder auch nicht. Ansonsten wird bald keiner etwas Besonderes mehr schaffen…
Mit Musik kaufen wir zwar nicht immer Kunst, aber ein Stück Kultur und der Wert, dem wir dem öffentlich entgegenbringen ist der Wert dem wir ihm wirklich beimessen. Da wird mir manchmal richtig kalt.
SomeVapourTrails: Danke fürs offensive Ignorieren. ;)
Dani: Nur bekommt man nicht jede CD “in jedem Laden”, gerade in einem kulturfeindlichen Land wie diesem. Und in Onlineshops kannst du CDs nur selten vorhören.
Die Tonqualität von offiziellen “Snippets” ist oft unter aller Kajüte, dies nur nebenbei.
Tux: Wenn Du mir garantieren kannst, dass Du die CDs, die Du Dir runterlädst, anhörst und dann
a) in den Laden gehst, um sie tatsächlich zu kaufen bzw. online bestellst, oder
b) diese CDs dann wieder löscht, weil sie Dich dann doch nicht interessieren, lasse ich das gelten.
Aber sei ehrlich!
Und die Tonqualität Deiner illegalen Downloads wird auch nicht immer besser ausfallen, als die der offiziellen Snippets – wage ich zu behaupten.
Vielleicht sollte man Files “erfinden”, die sich tatsächlich nach fünf mal Testhören deaktivieren und unwiderruflich kaputt sind. Ich bin technisch nicht versiert, aber das wäre mal mein naiver Vorschlag. Dann könnte ich mit Downloads leben.
a) Ja.
b) Ja.
Das ist ehrlich. Und verdammt teuer, übrigens.
Och, die meisten Reinhörquellen haben CD-Qualität.
Ich kenne sogar Menschen, die selber in Bands spielen und keine einzige CD mehr kaufen, wirklich wahr und für mich unverständlich. Das junge Leute heute kein Verlangen nach physikalischen Medien mehr haben, kann ich aber irgendwie nachvollziehen, heute wird halt alles runtergeladen. Dazu kommt dieses Raff-Verhalten, etliche Terrabytes müssen da mit mp3-Dateien gefüllt werden…
Sicher lade ich auch mal was runter, allerdings nur zum Probehören. Heute im Saturnmarkt gewesen und die neue Dredg an so einem Automaten probegehört. Das ist ne Zumutung, schlechte Qualität, nichtmal ne Minute pro Song, keine “forward” Funktion, absolut grausig und abschreckend und sicherlich nicht absatzfördernd.
Die meisten werden aber schon die Sachen behalten
Diese Stationen sind wirklich nicht zu gebrauchen, in unserem Saturn gibt es aber tatsächlich zusätzlich noch die Möglichkeit, die CDs auf einem normalen Spieler abzuhören. Das Gleiche gilt auch für meine zwei ‘no-name’-Läden, wo ich CDs kaufe.
Hier geht es aber eher um den Download im großen Stil, das entspricht ja nicht dem Motiv des Probehörens, sondern wirklich mehr dem, was Du angesprochen hast (möglichst viele Songs anzuhäufen, von denen man evtl. 3/4 noch nie angehört hat, aber Hauptsache ist, man hat den Song, kostet ja nix).
Ich denke auch, dass man sich viel intensiver mit Musik beschäftigt, wenn man dafür bezahlt hat, zumindest dämmt man die eigene Reizüberflutung ein bisschen ein. Wie seht Ihr das?
es ist doch auch ein Großteil Sammler-Leidenschaft im Spiel, ich möchte, daß sich mein CD-Regal füllt, und nicht die Festplatte. dazu ein hübsch gestaltetes Cover, Booklet und die Scheibe an sich… Ich bezahle gern für das, was mir gefällt.
Richtig, Carsten.
Ich meinerseits habe auch ein Verzeichnis angelegt, in dem sich bisweilen recht viele noch zu hörende Alben befinden. Aber von Zeit zu Zeit arbeite ich die ab, dann bleiben nur noch drei oder vier richtig gute übrig… und was ich in meiner “Endablage” habe, habe ich immer vorher ausführlich gehört. Ich sehe keinen Sinn darin, irgendwelchen Mist anzuhäufen. Dazu ist mir das Leben zu kurz.
Die alte leidliche Debatte wieder.
Folgt man der Logik von Spreeblick, so kann man durchaus behaupten, dass der Autor recht hat. Musik ist etwas nicht physisches und insofern will ich ihm mal nachsehen, dass er der Meinung ist, niemals Musik gekauft zu haben (Ist doch auch schön, dass Musik unkäufllich ist). Das führt mich aber zu folgenden Schlussfolgerungen:
a) Der Autor hat bisher viel zu viel für CDs ausgegeben, denn die Silberscheiben sind in der Herstellung vielleicht gerade einmal 12 Cent wert.
b) Der Autor hat auch noch nie für Konzerte Geld ausgegeben, sondern nur für das Privileg, zu gerade der bestimmten Zeit für viel Geld an einem bestimmten Ort zu stehen, an dem er sonst im Idealfall auch umsonst hätte stehen können.
Macht viel Sinn, oder?
Letztlich ist aber auch gar nicht entscheidend, ob er nun Geld dafür ausgibt Musik zu hören wann und wo und wie er will, oder ob er doch Musik kauft. Entscheidend ist doch, dass man die Wertschätzung gegebüber von Musik auch entsprechend behandelt. Und Wertschätzen geht für mich einher mit bezahlen, denn nur so ermögliche ich es gerade den vielen wirklich guten Indie-Bands überhaupt erst, Musik zu machen. Wer dafür keinen Cent hergeben will kann sich niemals ernsthaft für Musik interessieren, denn für so jemandem ist Musik ein reiner Wegwerf-Artikel.
Ich selbst habe mittlerweile eine recht ansehnliche CD-Sammlung und höre doch fast ausschließlich per MP3. Aber die gehören mir dann wenigstens auch.
Tatsächlich scheint der gute Mann sich selbst mit seiner Gehirnakrobatik zu Fall gebracht zu haben. Ich behaupte hiermit mal frech,ich habe noch nie , für sagen wir mal einen Hamburger mit Pommes bezahlt, sondern nur für die Möglichkeit, das Zeugs zu Essen. Und zwar entweder selbst wann, wo, mit wem oder gar nicht. So kann man tatsächlich einfachste Sachverhalten in philosophische Metaebenen katapultieren und gilt dann als ungemein schlau (oder leicht wirr)
Ich hab auch noch nie für einen Roman gezahlt, sondern nur fürn Haufen Papier.
Was ich mich aber wirklich Frage: Wieso muss ich Eintritt im Schwimmbad zahlen – ich nehm’s doch nicht weg – wills gar nicht besitzen. Ist auch immer noch da, wenn ich dann weg bin. Und wenn ich wieder komme auch noch, obwohl gaaanz viel andere Leute auch da waren…
Whow! Die Quelle der Philosophie ist weiblich. Aber mal ernsthaft. Die ganze alberne Haarspalterei von dort, ist doch wahrhaft albern. Jetzt klären wir doch bitte erst einmal, was Musik ist. Nicht physikalisch? Kein Atom, kein Quarks. rein nichts? Weniger als ein Bild, eine Photografie (die digtal ja auch nur aus Bits und Bytes bestehen dürfte), weniger als einen Skulptur oder auch, um bei deinen Beispiel zu bleiben, das geschriebene Wort? Ich dachte immer, das wäre die Idee, die dann umgesetzt wird und als geiler Sound aus den Gitarren-Amps kommt? Ob auf Tonband, Vinyl und CD und zum Teufel auch zur mp3 verwurschelt, es ist ein Kunstprodukt für umsonst oder gegen Bares.
Musik ist vergänglich, um mal philosophisch zu bleiben. Zahlen soll man nicht dafür, sie zu besitzen.
Schöner Artikel. Ich möchte dazu auch einige Gedanken loswerden. Beginnen wir mal philosophisch: Ich denke auch, dass Musik etwas besonderes ist, eine Gabe und ein Geschenk. Sie lebt von der Interaktion zwischen Künstler und Hörer und hat zweifels ohne einen hohen ideellen Wert.
Was den Sachwert von Musik angeht fällt es mir schwer, mir eine eindeutige Meinung zu bilden. Auf der einen Seite sehe ich Hobby-Musiker, für die es das Größte ist, wenn andere ihre Musik mögen und wenn sie die Möglichkeit erhalten ihre Werke live zu präsentieren. Für diese Idealisten ist es auch kein Problem, wenn ihre Musik verbreitet wird, ohne dass sie daran etwas verdienen.
Auf der anderen Seite stehen Künstler, die Dank einer ordentlichen Portion Glück und geschickter Vermarktung mit ihrer Musik ein Vermögen verdient haben und die jetzt ihre Fans zu Verbrechern erklären, wenn sie nicht für ihre Produkte bezahlen wollen.
Natürlich gibt es auch die Musiker, die hart arbeiten, um von ihrer Kunst leben zu können und die sind sicher die Leidtragenden in diesem “Klassenkampf” zwischen Vermarktern und Verbrauchern.
Grundsätzlich bieten die neuen Medien sicher auch eine Menge Chancen für Musiker, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Das haben z.B. die Einstürzenden Neubauten vorgemacht, indem sie ihre Fans gegen Gebühr an der Produktion eines Albums beteiligt haben.
Verballhornung eines verkomplizierten Sachverhalts:
http://www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de/?p=1793
Ich dachte das könnte euch interessieren.
Da geht bei mir nix auf :-(
Geht doch…
Hats geklappt?
Wenn nicht einfach mal nach “Wir werden niemals für Essen bezahlen” googeln.
man sieht, ganz kritiklos wird auch Spreeblick nicht gelesen, wobei die Verhältnisse schon schockierend sind.