Trailer Trash Tracys – Ester: Spuren von Codein und andere Halluzinogene

17 Jan

Vielleicht haben die Herrschaften tatsächlich zuviel am codeinhaltigen Hustensaft genuckelt. Jedenfalls wurde dieser Verdacht während der Vorstellung durch meinen Lieblingsradiosender geäußert. Da könnte etwas dran sein. Die musikalischen Mittel von Screw und der Konsum von Purple Drank sorgen gleichermaßen für eine Verlangsamung von Zeit und Raum sowie für surreale, hypnotisierende Effekte. Dazu wird noch an lustigen Pilzen gekaut und fertig ist der krautige Trip. Bei Trailer Trash Tracys kommt noch eine Portion Noise-Rock, eine scheppernde Rythmusabteilung und sphärischer Shoegaze hinzu. Das klingt mitunter unwirklich und wie aus anderen Welten. Und so ist der vorgebrachte Verdacht einer Affinität zur “Twin Peaks”-Welt von David Lynch durchaus angebracht.


YouTube Direkt

Trailer Trash Tracys ist ein Londoner Quartet welches wohl zur Zeit auf der Insel ziemlich angesagt ist. Die Tage haben sie ihr Debütalbum “Ester” via Domino Records veröffentlicht. Summa Summarum: Spocky. Psychedelisches Geschwurbel, mitunter verschwommener Shoegaze und  Sci-Fi Pop der feineren Sorte. Allerdings wird’s manchmal ein wenig übertrieben und die Sphärenklänge sorgen für eine gewisse Orientierungslosigkeit. Irgendwo zwischen Cocteau Twins,Veronica Falls und Crystal Stilts.

Trailer Trash Tracys besuchen: Homepage | Facebook | Soundcloud

Das könnte Dich interessieren:

  1. Song der Woche: Crystal Castles – Celestica
  2. Shoegaze | Noise Pop | Dream-Pop
  3. Windermere – einfach nur schön
  4. Hope I Die Virgin – Shoegazende Norweger mit frommen Wunsch
  5. The Review: Iroha – Das Debütalbum

5 Antworten zu “Trailer Trash Tracys – Ester: Spuren von Codein und andere Halluzinogene”

  1. Ray 17. Jan, 2012 at 09:59 #

    Kann sein, dass das Loop welchen von Anfamng an durchgeht aus einem anderen Song ist? kommt mir irgendwie bekannt vor. Der Track geht gut ins Ohr und bleibt dort auch hartnäckig drinnen :-)

  2. SomeVapourTrails 17. Jan, 2012 at 19:22 #

    You Wish You Were Red ist wirklich toll, klingt zudem so vertraut, dass man sich unwillkürlich bei der Überlegung ertappt, von wem hier abgekupfert wurde. Die Atmosphäre von Twin Peaks hat zweifelsohne als Vorbild gedient. Ausgesprochen nette Sache!

  3. der tux mal wieder 17. Jan, 2012 at 21:50 #

    Is’ mir zu elektronisch. Bisschen weniger Hektik würde der Musik gut tun.

  4. Axel 17. Jan, 2012 at 22:37 #

    Mann!
    Da geh mal zu “Another Weird Place” von Playfellow.

    • Peter 18. Jan, 2012 at 06:48 #

      Kannte ich bisher nicht. Klingt aber gut.

Kommentar verfassen

;-) :wink: :sagnix: :oops: :mrgreen: :idea: :D :-| :-o :-) :) :( :!:

Anmelden |       84 queries. 0,484 seconds.