Das ist doch mal wieder etwas für den Sohn der besten Mutter der Welt. Nachdem ich die letzten zwei Tage sehr unvernüftigt war, besonders gestern meine Rolle als Vater gefeiert, und meinen Körper mehr Alkohol verabreicht habe, als sonst während eines ganzen Jahres, ist für heute Schadensbegrenzung angesagt. Zwar zwei tolle Tage, doch mein Brummschädel verlangt nach Linderung durch reichlich Asperin. Das hilft. Doch helfen tut auch , und da werden mir die raubeinigen, trinkfreudigen Schotten The Twilight Sad sicherlich zustimmen, gute Musik. Und die Musik der Band, legitimen Nachfolger der verblichenen Aerogramme (mögen sie in Frieden ruhen) gehört zum Besten, was von der Insel kommt.
Die von Sänger James Graham in breitestmöglichen Schottenakzent vorgetragenen Oden zwischen Traurigkeit und Trotz sind genau das Richtige sind, um mich zu beleben. So unterschiedlich ist der Mensch. Dem einen hilft der fröhliche Pop über den Tag, dem anderen verhilft die knorrige Schönheit dieser Schottenkombo zu wohligen Schauern. Die rumpeligen Schotten, die wie immer den eher musikalisch steinÃgen Weg gehen, geben mit “Reflection of the Television” einen Vorgeschmack auf kommende Taten. The Twilight Sad, die gerade mit den Seelenverwandten Mogwai auf US-Tour waren, veröffentlichen demnächst ihr zweites Album “Forget the Night Ahead” heissen wird.
The Twilight Sad – Reflection of the Television | mp3
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via pitchfork

