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The Review: The Somnambulist – Sophia Verloren

Wer schläft und dabei durch die Gegend wandert, dies anstatt im Bett die Matratze abzuhorchen, ist schon mal komisch, gegebenenfalls seltsam. The Somnambulist (Schalfwandler) ist ein mehrheitlich italienisches Musikollektiv um Sänger und Gitarristen Marco Bianciardi. Die Zugehörigkeit zum Ensemble ist wechselhaft. Da können es schon einmal ein knappes Dutzend Musiker sein die mit ihren Instrumenten (Violine, Theremin, singende Säge, Schlagzeug, Vibraphon und Saxophon) der ziemlich werkwürdigen Musik auf die Sprünge helfen. Das Album welches dem leicht verwirrten Rezensenten beim Hören Sorgenfalten bereitet heißt „Sophia Verloren“. Die Musik auf dem Album ist, sagen wir mal, exzentrisch. Eher noch als wilde Mischung aus Progressive-Rock nund experimenteller Musik im weitesten Sinn.

Warum die Band so heißt wie sie heißt und wieso, weshalb und warum „Sophia Verloren“? Keine Ahnung. Und ich neige auch nicht dazu, versponnenen Musikern und ihrer vielleicht sogar wohlüberlegten Kunstkacke große Bedeutung beizumessen oder der Sache zeitraubend auf den Grund zu gehen. Für mich auch ein Grund, warum ich mich fast nie für die vertonte Lyrik der muszierenden Zunft interessiere. Wenn ich halbwegs intelligente Lebensweisheiten brauche, rede ich mit meiner Mutter oder lese ein Buch.

So merkwürdig und beschwerlich die Musik von Bei The Somnambulist ist, so gut gefällt sie mir. Nicht immer und alles, doch das Positive überwiegt allemal. Progressive-Rock, Jazz, Multikulti Weltmusk, Avantarde und somit im weitesten Sinne Post-Rock der eine ziemlich düstere, spooky Stimmung verbreitet. Das in Berlin beheimate Ensemble hat mit Pseudo Jazz-Grunge, Abstract Punk, Interrogative Goth-Soul, Neo-Futurism und Ghost Rock auch noch ein paar leckere Begrifflichkeiten parat. Hört besser selbst einmal rein.

The Somnambulist besuchen: Homepage | Facebook | Soundcloud

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