The Review: Gary Numan – Dead Son Rising

8 Dez

Von dem Mann habe ich noch einen ganzen Stapel alte Vinyl-Scheiben bei mir rumstehen. Gebe ich auch nicht her.  Im Grunde ab Tubeway Army (1978) bis Berserker (1984) habe ich mir so ziemlich alles inklusive der damals üblichen Maxi-Singles ergattert. Und immer wenn ich die alten Gassenhauer wie Cars, Metal, Down In The Park oder Music for Chameleons höre, fühle ich mich jung und frisch und fast unsterblich. Zugegeben, der Anfall dauert nur ein paar Minuten und danach zermürbt mich das Leben wieder wie gewohnt. Ebenfalls zugegeben, Gary Anthony James Webb alias Gary Numan hatte ich ein wenig aus dem Auge verloren. In den späten Neunzigern gab es von ihm nur Scheiß, dann erschien mit Hybrid (2003) eine geile Remix-Compilation und 2006 das hervoragenden Album “Jagged”. Danach Ruhe im Karton. Ich hatte mich dann vor einiger Zeit aufgerafft und  für Gary Numan eine 1-stündige Radiosengung zusammengebastelt. So war das.


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Nach 5 Jahren ein neues Lebenszeichen. Ich bin zwar etwas spät dran ( das Album ist bereits im Oktober erschienen), aber ich wollte es hier erwähnt wissen. Und tatsächlich zeigt der Ritt durch die 11 Songs des Albums,  der Mann pisst immer noch eine breite Spur aus düsteren Synthie-Wave und Industrial. Und so gibt es auf  “Dead Son Rising” rabiate Gitarrenriffs, düsteren Wave, noch düsteren Synthie-Pop und NIN-mässige Fabrikgeräusche. Und eben auch den Gesang. Der Mann konnte noch nie singen und hat sich auch auf “Dead Son Rising” keine wirklich schöne Stimme angeeignet. Entweder man kann damit leben oder eben nicht. Mir gefällt das Album. Aber ich bin ja auch Fan. Post Scriptum: Hier gibt es via Soundcloud das Album im Stream.

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3 Antworten zu “The Review: Gary Numan – Dead Son Rising”

  1. Eike 09. Dez, 2011 at 09:08 #

    Das kann ich so nicht stehen lassen.
    Das Album EXILE und EXILE EXTENDED sind ganz, ganz grosse Klasse und waren mit das beste was ich in den 90ern gehört habe. Auf der Tour habe ich Numan auch live gesehen. Stimmung haben wie immer die Engländer gemacht. Und so wurde das Konzert richtig spitze.
    Ich besitze noch die CD Box THE NUMA YEARS. Fettes Dingen. Sollte man haben als Sammler.

    • Peter 09. Dez, 2011 at 13:02 #

      Okay, okay. Aber das musst du zugeben, singen kann der Mann nicht. :mrgreen:

    • Eike 09. Dez, 2011 at 14:04 #

      Yo, das ist richtig. Und irgendwie dreht er sich immer im Kreis. Aber ich kann mir das gut und gerne anhören :mrgreen:

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