The Review: Blueneck – Repetitions
7 Sep

Blueneck aus Bristol. Der Besuch ihrer Homepage wird von Google momentan als gefährlich eingestuft, ihre Musik ist jedoch ganz wunderbar. Und das, obwohl ihre Musik depressiv ist wie eh und je. Vor fast zwei Jahren habe ich Blueneck für mich entdeckt. Mit dem Album “The Fallen Host”. Musik von großer Schönheit und Kraft. Traurig zwar, aber genau die richtige Musik auch für die kommende Zeit. Vielleicht die schönen Tage im Herbst und Winter.
“Menschen, die sich selbst in Musik verlieren möchten, werden unsere sicherlich mögen”. Das sagt Duncan Attwood damals und dies gilt auch heute noch für ihre Musik. Ihr neues Album “Repetitions” hat sich vom instrumentalen Post-Rock entfernt, im Zentrum der Songs steht jetzt immer häufiger der prachtvolle, fast selig machende Gesang von Duncan Attwood. Zwar mag die Bezeichnung Post-Rock immer noch als Bindeglied für ihre Musik herhalten, aber Blueneck sind schon ein paar Türen weiter. Neo-Klassik meets ExperimentalPiano und Streicher sorgen für Atmosphäre, der Sänger läuft zu todtrauriger Höchstform auf und über allem liegt grosse Ruhe und Entspanntheit. Repetitions, das sind neun Tracks die entführen. Keine strafbare Handlung, ein Geschenk. Wer die ähnlich klingenden Her Name Is Calla mag und Zeit und Raum hinter sich lassen möchte, der muss bei Blueneck und ihrem Album “Repetitions” zwangläufig zugreifen. Ach ja, drei Songs gibt es hier zu hören.
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Ich finde dieses Album ganz großartig!
Deine Entdeckung von The Fallen Host vor zwei Jahren machte auch mir die Jungs um Blueneck bekannt. Danke noch einmal dafür
Auf ihrer Promotiontour machen sie bald Halt in Dresden. Darauf freue ich mich besonders
Und das neue Album ist Spitze!!!