
Aus Tschechien hatte ich bisher noch nicht berichtet. Dank dem Tipp von Ceremony gehört dieser unhaltbare Zustand der Vergangenheit an. Die Band The Prostitutes stammt aus Prag und ist ein ein kleines, rau angeschliffener Indie-Punk-Wave-Juwel. So bin ich nach ersten Hörproben ähnlich angetan wie mein Tippgeber, der fast schon euporisch meint: “Die Jungs sehen aus wie englische Fussballhooligans eines Drittligisten (oder wie die Toten Hosen, sind aber Tschechen! Sie spielen ordentlichen, ich sage mal, Punkrock mit Elektronik-Einschlag”. Sein Anspieltipp ist “Sunshine”.
The Prostitutes – Sunshine (mp3)
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Recht hat der gute Mann. Sunshine ist tatsächlich einer der besten Songs der Tschechen. Ziemlich catchy, wavige Beats, guter Gesang. Herz was willst Du mehr. Auf iLike.com gibt es massenweise Songs von The Prostitutes zum Hören und grösstenteils im freien Dowload. Dazu noch Unmengen an Videoclips zum Gucken. Fleissige Tschechen und eine nette Geste, die wir zu würdigen wissen. Laut Ceromony unbedingt das Video zu Sunshine anschauen. Wird gemacht.
The Prostitutes – Boom
Die Band wurde 2004 gegründet, besteht aus 6 Musikern und geben sich eher landesuntypische, alberne Namen wie Martin Destroyer, Stevie LFO oder Luk Santiago. Nach einer ersten EP erschien 2006 das Debütalbum “Get Me Out of Here”. Ihr Motto: Lasst uns eine Party feiern auf den Gräbern der 80er.
The Prostitutes – Eject (mp3)
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Download via iLike.com
weitere Infos: The Prostitutes Blog
Foto: Petra Ondřejková

recht so! geht ab. tolle sache!
Stimmt! Recht so! Geht gut ab!
Was genau ist “waviger Punkrock”?
Was genau ist “waviger Punkrock”?
The Prostitutes !
Oh, entschuldige. Das ist ja auch offensichtlich.
Immer diese Schubladensteckerei. Hmpf!
mir ist der stil grundsätzlich egal, hauptsache die musik gefällt mir. das könnte theoretisch sogar was aus den deutschen TOP10 sein, ist aber sehr unwahrscheinlich. und wie man das kind beim namen nennt ist auch egal. es erleichtert aber die einschätzung, ob es was für einen ist, oder nicht.
Leider nicht. “Waviger Punkrock” hilft mir gar nicht, da ich Punkrock grundsätzlich schätze, Wave aber gar nicht. Und Etiketten wie “Shoegazing”, die nicht mal den Musikstil selbst beschreiben, sind auch nicht so toll.
Ich bevorzuge da den Ansatz der eclipsed und der Babyblauen Seiten. Da steht immer dran: “Vergleichbar mit…”
Das hilft eher als irgendwelche Genreerfindungen ohne Definition.
damit komm ich nicht klar, denn die verweise sind in der regel sehr weit hergeholt.
Na ja, “Beatles” kann man überall drunterschreiben, aber wenn es ein wenig spezieller wird, ist das doch i.d.R. schon recht aussagekräftig.