
Da mag der zartbesaiten Indie-Nerd in Schockstarre verfallen, aber The Butterfly Effect sind einen tolle Band. Wer sich für progressive und pathetische Klänge erwärmen kann und denen das Geschwurbel von Muse auf den Keks geht, der sollte sich einmal das dritte Album “Final Conversation of Kings” der Australier The Butterfly Effect zu Gemüte führen oder sich zumindest “Worlds on Fire” anhören. Erster Song auf dem neuen Album. Traumhaft. Nachdem ich das erste Werk “Begins Here” (2003) immer noch ziemlich knorke finde, ihrem zweiten Album “Imago” (2006) ein wenig kritisch gegenüber stehe, bin ich von ihrem dritte Album “Final Conversation of Kings” (2009) schwer begeistert.
Die Australier schaffen es jedenfalls meisterlich, den Drahtseilakt zwischen Alternative-Rock und progressiven Ambitionen (übrigends ähnlich wie 30 Seconds To Mars) hinzubekommen. Das Niveau bleibt beständig hoch und trotzdem schreiben sie kernige Rockmusik.
The Butterfly Effect -Â In These Hands
The Butterfly Effect – Window & the Watcher
weitere Infos: The Butterfly Effect Homepage | Hören via Last.FM
Album via Amazon: Final Conversation of Kings
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… aber King Crimson nicht mögen. “In These Hands” ist ja nun wirklich nicht so viel anders.
Abgesehen von diesem vorhersehbaren Kommentar natürlich DANKE, dass du mal was über diese Band bringst. Ich hatte schon befürchtet, die Schallgrenzen würden in breiiger Indiemusik von Dutzendbands ersticken.
(Und jetzt muss ich tatsächlich noch mal das Album hören. Wo habe ich das eigentlich vergraben? Mal suchen…)