
Mein Postfach muss unbedingt umgepflügt werden. Und dabei habe ich ein kleines Problem. Ein Musiker (aus England) hat mir vor Wochen seine neue CD zugeschickt. Das Album ist zwar nicht wirklich grottenschlecht, aber es gefällt mir nicht wirklich. Der Groschen will einfach nicht fallen. Nun habe ich dem guten Mann natürlich den Erhalt bestätigt und versprochen, reinzuhören. Habe ich ja auch gemacht. Nun fragt der Mann einmal die Woche via MySpace und Mail an, wie ich die Musik fände und wann den ein Review erscheint. Ich komme wegen der Sache nicht mehr in den Schlaf. Was soll ich machen? Ihm sagen, das ich nix schreibe? Das mir die Musik nicht gefällt? Soll ich hier irgend etwas zusammenschustern, damit die liebe Seele ihre Ruhe findet? Ich will dem Mann (obwohl Engländer) auch nicht vor den Kopf stossen.
Cityslang verschenken den Song “Obvius” von Sophia. Smashing-Pumpkins Billy Corgan will auch etwas verschenken. Und zwar soll das neue Album “Teargarden By Kaleidyscope” ab Anfang November peu à peu verschenkt werden. Schreibt er hier.
Sophia – Obvious | mp3
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Ein schwedisches Label fragte an, ob ich an Movits interessiert sei. Nö, bin ich nicht. Schwedische Schlagermusik macht mich depressiv.
Aber jetzt wird es lustig. Sankt Otten aus Osnabrück mit instrumentalen Post-Rock. Das Album “Morgen wieder lustig” erscheint zunächst in einer digitalen Version beim australischen Label Hidden Shoal und ab November als Vinyl und CD in DeLuxe-Edition mit besonderer Verpackung beim Label Denoval. Zwar habe ich mir das Album Dank zugeschicktem Geschenkgutschein schon auf die Festplatte geholt, aber mir gefällt das so gut, das die DeLuxe-Edition bei mir ins Regal muss. Ausführliches über Sankt Otten demnächst in diesem Kino.
Sankt Otten – Lustig, lustig, demain encore lustig
Ab Montag habe ich eine Woche Urlaub und meine Frau wird mich zwingen, auf den Broken zu wandern. Hilfe! Aber vorher werde ich mir noch District 9 ansehen. Man hört ja so Dies und Das. Aber da SF-Fan mit Sinn für ordentliches Geballer und wenn möglich etwas Tiefgang, könnte ich Gefallen finden. Der heutige Tagesbericht wurde übrigends mit Wordle – Beautiful Word Clouds visualisiert.

Ja, denn es ist ehrlich und du wirst dann nicht mehr gefragt. Und mir persönlich ist es auch tausendmal lieber, zu hören, daß ein Album bei Jemandem nicht gut ankommt, als im Ungewissen gelassen zu werden. Verpacks halt nett, indem du am Anfang deinen Respekt vor der Musik nochmal deutlich machst. Und btw. wer als Musiker nicht damit umgehen kann, daß seine Musik nicht Jedem/r gefällt, hat eh die falsche Berufung.
Stimme Falk völlig zu. Wenn ich aber nun wirkliche über etwas blogge, was mir nicht so richtig gefällt, dann nenne ich die – meiner Einschätzung nach – vorhandenen Makel, hebe aber auch gute Ansätze hervor. Zusammenschustere ich nicht mal Schuhe.
Ich habe aber leider Skrupel Jemanden zu verletzen. Ich bin nämlich ein Gutmensch. Und ja, egal ob’s gefällt, Respekt hat der Künstler in jedem Fall verdient. Aber man sollte es ihm wohl doch durch die Blume sagen, wie man dazu steht. Mag ja auch Andere geben, denen die Musik gefällt.Was ich hier auf den Schallgrenzen definitiv nicht möchte, ist der Verriss des Debüts einer unbekannten Indiekapelle. Dann lieber das Tuch des Schweigens drüber legen.
Mit ehrlicher Meinung verletzt man nicht, vor allem wenn sie respektvoll dargeboten wird. Dass du nicht auf Verrisse aus bist, ehrt ja deinen Blog – und macht ihn lesenswert.
… ausser bei Muse, da können wir durchaus verreissen! Dürfen wir auch.
Jeder Schall hat seine Grenzen. Auch Schweigen ist eine Antwort, die man durchaus verstehen kann. Sollte man auch in Myspacezeiten verstehen. Bei Engländern sollte man dieses Verständnis der Basisetikette eigentlich voraussetzten. Wenn er mit Nachdruck auf den Review drängt, dann ist dies eigentlich nicht höflich dir gegenüber. Verpack es nett und diskret unbestimmt.
Sophia ist sehr elegant.
Lass dich auf den Brocken ein. Nach den Alben und Muse ein Klacks…
(So oft dieses grausige “nicht wirklich” in einem Satz hab ich natürlich auch noch nicht gelesen.)
Wenn ich jemanden um seine ehrliche Meinung bitte, will ich nicht, dass er mir Honig ums Maul schmiert. Wenn er’s für Kacke hält, soll er mir sagen “is’ Kacke”, und am besten noch etwas genauer ausführen, damit ich weiß, was ich besser anders mach, wenn ich ein breiteres Publikum haben möchte.
Aber ich bin natürlich auch kein Musiker.
Gut, das DIESER Kelch an uns vorüber geht. Puuh, Schweiss von Stirn wisch…Und nimm endlich einen anderen Gravatar. Diese Hackfresse macht mir Angst.
Der leicht irr wirkende Blick deines Avatarmenschen sieht auch aus wie aus einem Horrorfilm der 60-er Jahre entsprungen. Da will ich auch mal.
Okay, gewonnen
Muss Peter bzgl King Crimson Hackfresse Recht geben. Macht wirklich Angst. Bela Lugosi ist auch nix. Plattenspieler erst recht nicht. Und das Mädchen weicht im Tümpel auch langsam auf. Holt sich sonst noch einen Pips. Herr Trails denkt darüber ziemlich viel nach. Sollten uns mal neue Gesichter geben. Ich guck mal…