Keine Ahnung, was auf dem Bild dargestelllt wird. Vielleicht ein Schallgrenzen-Spektrograf mit Flux-Kondensator. Der heutige Tagesbericht ist etwas länger und nichts für die Netzsurfer, die sich laut Google Analytics hier nur für ein paar Sekunden aufhalten. Verpisst Euch.
Bildquelle: Wikimedia Commons
Das ganze Wochenende war ich mehr oder weniger handwerklich tätig. Gartenhäuschen und Zaun gestrichen. Bin noch nicht fertig, bepinsel aber schon im Schlaf merkwürdige Gegenstände. Mitautor Benedikt hat mich angeschubst und die Nase auf einige wunde Punkte des Schallgrenzen Blog gestossen. So habe ich das obere Register mit dem Song der Woche rausgeschmissen und den Header geändert.
Werbung oder wie investiere ich gewaltige Einnahmen
Bin zwar kein Dukatenscheisser, mir geht es dennoch gut. Wahrscheinlich besser als den meisten der 6,75 Milliarden Menschen, die auf diesem dem Untergang geweihten Planeten ihr Dasein fristen. Zum anderen bin ich ein Gutmensch. Trotzdem gibt es hier im Blog hin und wieder Verweise auf Werbung. Böse Sache, das. Zumindest im Verständnis der aufrechten Kämpfer für die gute Sache. Zwar geht es hier nicht um Weltverbessung (eine politische Meinung habe ich denoch) sondern um den uneigennützige Kampf gegen den Mainstream. Zwar sind wir Musikblogger oft wider Willen Steigbügelhalter der Musikindustrie, doch sie ist der Feind.
Nicht der Musiker und gewiss nicht das kleine Indielabel. Beiden reiche ich Hand, auf das ihre Musik bekannter wird. Ähm, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, Werbung! Die paar Kröten, die ich über Amazon bekomme, reichen nicht mal für einen Beutel Tabak (ich habe wieder mit dem Rauchen angefangen und es ist total geil, aber ich werde demnächst wieder aufhören.Versprochen) aber Alles in Allem kommt eine nette, kleine Summe zusammen, die es auszugeben gilt. Nun ist kein Badeurlaub im Oberharz geplant oder die Anschaffung einer elektrisch betriebenen Gehhilfe (noch ist es nicht so weit) aber das Geld muss weg.
Schallgrenzen präsentiert…
Und so habe ich mich dazu “durchgerungen”, im November zwei Konzertabende in Hildesheim zu veranstalten. Das macht Spaß, ist für einen guten Zweck und ich freue mich schon wie Bolle. Terminlich festgezurrt und in trockenen Tüchern ist der 7. und der 14. November in der Kulturfabrik Löseke, genauer gesagt im Loretta. Eintrittspreise werden günstig und Hartz IV-kompatibel sein.
Am 7. November wird es Klänge aus dem Bereich Post-Rock, Progressive und Metal zu hören geben. Zum einen, und darüber freue ich mich besonders, Nihiling aus Hamburg, über die ich schon seit jahren schützend meine Hand halte. Sie sind an diesem Abend so oder so meine persönlichen Headliner, und, da bin ich mir sicher, sie werden alles wegblasen. Die zweite Band steht noch nicht hundertprozentig fest. Die Waage hält sich zwischen den Schweden PG.Lost und Sidewaytown aus Deutschland. Musikalisch ähnlich Nihiling, wird der Abend ein Genuß für Freunde von Experiment und progressiven Klängen.
Hören und weitere Infos via MySpace: Nihiling
Eine Woche später, am 14.November werden zwei meiner Wunschkandidaten aus Dänemark die Reise nach Hildesheim antreten. Und lustigerweise kommen beide Bands aus der gleichen Stadt, nämlich aus Arhus. Zum einen die großartigen Munich, die immerhin beide ersten Plätze für das beste Album und den besten Song 2008 bei mir abgeräumt haben. Munich stehen für melancholisch, elegischen Indie-Rock mit hohen Unterhaltungswert. Die zweite dänische Band sind Ruined By Martin, die mich seit Jahren begeistern mit Elektro-Wave und dunklen Synthieklängen begeistern. Wer Depeche Mode ganz gut findet, der wird Ruined By Martin lieben.
Hören und weitere Infos via MySpace: Munich | Ruined By Martin
Der 200ste
Hurra. Erstmals habe ich die 200er Grenzen überschritten. Nicht mit dem Auto beim Überholen, sondern bei den Feed-Lesern. Obwohl die Anzeigen des von mir genutzen Dienstes Feedburner mehr als wankelmütig ist. Wer nicht weiß, was Feedreader (auch auch Aggregatoren genannt) sind, eine kleine Erklärung. Mit speziellen Diensten wie dem Google Reader, Netvibes oder Bloglines abonniert man die gewünschet Seite und kann sich die Beiträge gesammelt betrachten, ohne die (z.B. dieses Blog) WEbseite direkt zu besuchen. Schön ist das zwar nicht, aber ungemein praktisch und bequem.
weitere Infos: Feedreader Wikipedia | Auflistung Feedreader






Pft. In der Löse, gerade jetz, da meine Hildesheimer Beziehung kein Interesse mehr an mir hat. Fies. Ein Jahr früher wär nett gewesen. Oder zwei.
Was Feedreader betrifft:
Ich habe mich inzwischen umentschieden. Verwende aus Performancegründen nicht mehr den auch sehr guten Newsfox (newsfox.mozdev.org), sondern den Feedreader (heißt echt so). http://feedreader.com – hat von allen mir bekannten Readern netterweise die wenigsten Macken und kostet nüscht.
(Und wenn du nächste Woche einen Bericht über die besten Twitter-Clients bringst, fall ich endgültig vom Glauben ab und lass dich einweisen. Nee, nee.)
Und Nihiling, na ja.
Habe mir, befeuert von den EPs und deinen Berichten, das Album gekauft, und nun ist’s doch nur zweitklassig. Gut, immer noch weit überm Durchschnitt. (Was man halt so Durchschnitt nennt.)
(Wo gräbst du eigentlich immer die wunderlichen Bilder aus?)
Ich werde kein Wort mehr über diesen Twitterblödsinn verlieren. Versprochen. Nie. Und die CD von Nihling ist nur geil. Mein Lieblingssong ist Zt. “Machination”. Aber auch das ist egal. Live sind die Hamburger Hammer und blasen einen die Perücke weg. Basta. Und das Foto? Ich gebe es zu. Selbstporträt beim Versuch, unsere Friteuse in ein Kernreaktor umzubauen.
War’s erfolgreich?
Fast. Fast hätt ich`s geschafft. Stand kurz vor der Kernschmelze. Dann haben sich die Nachbarn beschwert, weil ihre verzogen Bälger verstrahlt waren
Vielleicht auch eine Schweinepestvirentransportbehälter und eine Hand eines etwas unvorsichtigen, da nicht nach Vorschrift zu behandschuhten, und überambitionierten CIA Mitarbeiters an der leicht übervölkerten Seite des Texanisch-Mexikanischen Grenzzaunes… ?