Tagesbericht: Eigentlich wollte ich über Feist und Metal….
20 Okt

….Ihrem wirklich guten Album ein paar lobende Worte verlieren. Ist aber nicht nötig. Nicht nur ihr sondern eine Menge Menschen mögen die Musik der kanadischen Musikerin Leslie Feist. Wer hätte das gedacht?
Ich bin nämlich beim Blättern in der Frankfurter Rundschau (nettes Format, gut zum umblättern) zufällig bei den Deutschen Album-Charts hängen geblieben. Speziell bei den deutschen Charts und den deutschen Hörgewohnheiten habe ich schon lsnge alle Hoffnungen aufgegeben. Der deutsche Mainstream hört wie gehabt vorzugsweise Dreck. Sogenannte Popmusik. Schallende Belanglosigkeiten die abwechselnd Schlager, Soul, Hip-Hop, Metal oder sonst wie genannt werden dürfen. Und immer läuft es aufs gleiche raus: warmer, dampfender Industrie-Mist. Ich war wie vom Donner gerührt. Zwischen all den grenzdebilen Grausamkeiten mit belangloser Schlagermusik (Andrea Berg, Rosenstolz), senilen Geknödel eines Zombies ohne jegliche musikalische Begabung (Udo Lindenberg Unplugged!!!), dem sogenannten internationalen Reisbrettpop (Adele) und weiteren vermuteten Abscheulichkeiten (das meiste Zeugs kannte ich nicht und musste googeln) leuchtet doch tatsächlich auf Platz 6 Feist und ihr Album “Metal” auf. Wunderbare Musik, aber ihr wisst ja Bescheid.
How Come You Never Go There by Feist
Und sonst so? Ich bin total verrotzt und liege ziemlich flach.. Ganz großes Thema die Tage: Genschers gestohlene Kulis sind wieder da. Und ich suche seit Jahr und Tag meinen USB-Stick. Weg. Kate Moss, das ist dieses kiffende und saufende Model-Dingsbums, hat einen Ratschlag. Sie steckt bei dickem Kopf (saufen und kiffen) die Rübe in einen Kübel. Mit Eis. Man kann von der Lady halten was man will, aber ich glaube das könnte helfen.
Meine hohe Meinung zu Tee und ganz besonders dem reinzuschnippelnden Ingwer wurde wieder mal bestätigt. Ingwer macht möglicherweise unsterblich wenn nicht Schlimmeres. Mit 100 Jahren hat sich der Brite Fauja Singh den Titel als ältester Marathonläufer gesichert. Der Mann ist topfit und führt das auf die tägliche Tasse Tee und Ingwer zurück.
Island ist mal wieder angesagt. Zum einen in der Literatur (wegen der vergangenen Buchmesse) und musikalisch wegen des Iceland Airwaves Festival. Und da isländische Thriller besonders angesagt sind, lese ich gerade Yrsa Sigurdardotters “Geisterfjord”. Zwar nicht Nobelpreisverdächtig aber ganz schön spannend. Und da Eva-Maria auf Polarblog gerade aus Island vom Iceland-Festival berichtet(e), empfehle ich euch dringend ihre lesenswerten Eindrücke von dort oben.
Heute lese ich in der HiHaz das Hildesheim am Arsch ist. Der Satellit “Rosat” wird zwischen Freitag und Montag in die Atmosphäre eintauchen. Hildesheim könnte in der Absturzzone liegen. Die Wahrscheinlichkeit das ich erschlagen werde liegt übrigens bei 1:700000. Gut das ich mit grippaler Unpässlichkeit darnieder liege.
Und wenn ich das Wort “Rettungsschirm” lese, und man kann dem nicht entrinnen, steigt der Blutdruck. Investmentbanker, Politiker, man sollte sie alle ************* (zensiert, erfüllt mehrere Straftatbestände). Nachricht des Tage: ein Arschloch weniger. Muammar al-Gaddafi ist mausetot. Das ist zwar nicht lustig, macht auch nicht froh ist aber gut so.
Das könnte Dich interessieren:







Oh, Udo Lindenberg als knödelnden Zombie zu titulieren, kommt der Sache ziemlich nah. 2-3 gute Lieder vor gefühlten 50 Jahren zu haben und dennoch dauerpräsent zu sein, das ist nervig.
Feists neues Album gehört zu den selten Fällen, wo die Rechnung Alternative + Anspruch + Hype zu einem sehr guten Ergebnis führt.
Schön, dass Dich dieser Satelit nicht getroffen hat! Dass Du allerdings die deutschen Charts nachgooglest, macht mich doch betroffen.
Zurecht. Es war grauenhaft.