Sounds and Visions: Mirror Mirror – Interiors
24 Okt

Per Zufall entdeckte ich die Tage Mirror Mirror, ein Trio aus New York. Das war bei emusic, als es mir darum ging, mein monatliches Guthaben zu verbraten. Ihr Album „Interiors“ wanderte gleich auf meine Festplatte und ich habe es nicht bereut. Auf dem Zweitling, ihr Debütalbum „The Society for the Advancement of Inflammatory Consciousness” erschien bereits 2008, gibt es zehn ziemlich erstklassige Songs. Zehn Songs irgendwo zwischen tanzbar, düsteren Avantgarde-Pop, Psychedelic-Rock, Gothic und sphärischen Electro / Industrialsounds. Auch so 80iger Zeugs wie die frühen Duran Duran wollen mir einfallen. Zehn Songs irgendwie ganz schön großartig.
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der / die Schönste oder Böseste im ganzen Land? Zu dem Titelsong “Interiors” wird Rumi Missabu, Dragqueen und Mitglied des Ensembles The Cockettes, gnadenlos und begnadet gut in Szene gesetzt. Der Tanz einer dunklen, spastisch- androgynen Königin mit spitzen Fingernägeln. Rästelhaft. Spieglein, Spieglein an der Wand.
Under The Sun by Mirror Mirror
Via Soundcloud könnt ihr Euch die Alben “Interiors” und “The Society for the Advancement of Inflammatory Consciousness” komplett anhören.
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Ausdruckstanz II:
Schon wieder, dachte ich. Bis ich die Dame in der Nahaufnahme gesehen habe. Das ist schon klasse.
Ich glaube, ich hab die Dame neulich in einer komischen Talkshow gesehen (verrücktes Huhn). Kennt die jemand?
Ach, da stehts ja…
Ich weiß nicht, was mich mehr erschreckt hat: Die Protagonistin des Videos oder die Musik ;)