The same produce as every year. Der Rückblick auf das musikalische Jahr 2009. Keine Frage, der Rückblick auf das vergangene Jahr ist für ein Musik-Blog ein Muss. Ob es ein musikalisch gutes Jahr war, mag jeder selbst entscheiden. Bei mir ist einiges an guter Musik hängengeblieben, aber sicherlich auch eine Menge vorbeigerauscht. Es gab wie immer Licht und Schatten. Die besten 25 Songs des Jahres zusammenzustellen, war ein schwieriges Unterfangen. Zu kurzlebig ist das Musikbusissines. Nachhaltigkeit in der Musik ist eher selten. Aber ich habe mich jetzt entschieden und präsentiere meine Lieblingssongs 2009. Songs, die ich am häufigsten gehört habe, die mich zu Luftgitarrenakrobatik oder zum wohligen Mitsummen animiert haben.
Die Auftellung ist gleichzeitig die Playlist vom 16.12.2009 (Plätze 1-20) in meiner Radiosendung. Die Sendung wird am 30.12.2009 ab 22 Uhr auf Radio Tonkuhle sowie auf Laut.FM (ohne Moderation) jeweils ab 20 Uhr wiederholt.
01. Her Name is Calla – New England (Post-Rock)
Hier habe ich gefragt, ob traurige Musik glücklich machen kann. Nach dem Hören von Her Name is Calla, ein britischen Band, wurde das von mir bejaht. Post-Rocj zwischen Klassik und Rock von betörender Schönheit.
02. The Twilight Sad – I Became A Prostitute (Noise-Rock / Shoegaze)
Mag sein, das “I Became A Prostitute” die wohlfeile Antwort auf Interpol ist. Ein wuchtiger, düsterer Song, ein genialer Refrain zum Mitsingen und der vielleicht eingängigste Song vom Album “Forget the Night Ahead”. Hat alle Zutaten für einen fulminanten Hit.
03. Blacklist – Language of the Living Dead (Post-Punk)
Keinesfalls sollt man die Altvorderen wie Sister Of Mercy oder The Chameleons vergessen. Aber die Ney Yorker Blacklist machen es einen leicht. Im Hier und Jetzt mit einem dermassen druckvollen und mitreissenden Song, das einen alten mann, wie ich es einer bin, aus den Schuhen haut.
04. Piano Magic – The Blue Hour ( Post-Punk / Post-Rock)
05. Blueneck – Lilitu (Post-Rock)
06. Editors – Bricks And Mortar ( Elektro-Pop)
07. Paul Armfield – Dance Of The Young Lover ( Neo-Folk / Singer-Songwriter)
08. Veto – You Can’t Afford It (Elektro-Pop)
09. Helgi Hrafn Jonsson – Dry Run (Folk / Singer-Songwriter)
10. Firekites – Same Suburb, Different Park (Indie-Rock)
11. Gazpacho – Tick Tock Part I – III (Progressive-Rock)
12. Sons Had Father – The Wind, Season,Tide And Direction (Post-Rock)
13. Solar Powered People – Melting Ice and Snow (Post-Punk)
14. Grizzly Bear – Southern Point (Indie-Rock)
15. Placebo – Devil In The Details (Indie-Rock / Indie-Pop)
16. We Were Promised Jetpacks – Quiet Little Voices ( Indie-Rock)
17. Isis – Hall of the Dead ( Doom-Metal / Progressive)
18. Trespassers William – I Could Go Back (Shoegaze / Dream-Pop)
19. Atlantis – Constantinople (Post-rock / Shoegaze)
20. The Butterfly Effect – Worlds on Fire ( Alternative / Progressive)
21. Phantogram – Running From The Cops ( Elektro / Indie)
22. Scarlet Youth – Sunshine Girl (Shoegaze)
23. Long Distance Calling – The Nearing Grave ( Metal-Rock)
24. Porcupine Tree – The Blind House (Progressive-Rock)
25. Junius – Birth Rites By Torchlight ( Post-Punk / Indie-Rock)






Haha… wir haben keine einzige Übereinstimmung. Allerdings hab ich auch weniger Lieblingslieder aufgelistet, andererseits, ob’s geholfen hätte? Nee, nicht wirklich. Sogar bei Placebo haben wir unterschiedliche Favoriten. Trespassers William find ich als Band ganz groß, mochte aber die Vorgängeralben mehr, als die EP, die dieses Jahr raus kam. Mal schaun, vielleicht haben ja Benedikt und ich den ein oder anderen Song gemeinsam.
ich kenne vom namen her kaum etwas, aber ich bin ja – wie schon einmal gesagt – anscheinend der musikalische proll hier
führe mir deine tipps demnächst mal zu gemüte, sind bestimmt einige gute tracks dabei.
Proll :-D
Der werte Co-Blogger hat sich letztlich beschwert, dass unter meinem ganzen Mainstream seine feinen Indie-Perlen übersehen werden. Also: Auf die Prollschaft!
PS: Was zum Tux ist hier los? Kein Spott wegen Placebo?
placebo erträgt doch kein mensch
viel witziger finde ich jedoch die tatsache, dass es “wrong” von dm hier in die liste geschafft hat… ach ja: auf die prolls! die wahren indie-perlen entpuppen sich übrigens im nachhinein eh nicht als “perlen” sondern als durchschnitt
Wrong von DM hat es in diese Liste nicht geschafft sondern nur in die der besten Videos. Ein kleiner aber feiner Unterschied.
Hm.. Peter… irgendwie geht deine Uhr falsch, kann das sein? Wunder mich gerade so spät haben wir doch noch gar nicht.
Lustigerweise haben wir bei Placebo beide nicht die Singles aus Battle For The Sun ausgewählt, ging mir bei den Manic Street Preachers auch so, war dieses Jahr einige Male so, dass ich die Single(s) eher halbgut fand, andere Albumtracks dafür sehr klasse.
[...] könnt ihr euch hier nachlesen. Peter hat den Album-Track Bricks And Mortar jüngst in seine Retrospektive 2009 – Die besten Songs [...]