Principe Valiente – Auf Rezept: Postpunk und Shoegaze aus Schweden
27 Okt

Genau das Richtige um gesund zu werden. Seit fast zwei Wochen leide ich an einer Dreckserkältung und Antibiotikum, Umckaloabo, Erkältungstee und Salben helfen nichts. Vielleicht Principe Valiente. Das ist wirklich schöner shoegazender Post-Punk der runtergeht wie Öl. Das Trio Principe Valiente stammt aus Schweden und macht auf dem gleichnamigen Debütalbum so ziemlich alles richtig um mich glücklich zu machen.
Der Gesang von Fernando Honorato erinnert (ein wenig) an Paul Banks von Interpol, dazu gibt es ein rauschendes Fest der Gitarre in Moll und und Melodien zwischen Pathos und Melancholie. Das Schlagzeug wummert und treibt die Songs so flott nach vorne, das das Prädikat “tanzbar” dafür rausspringt und der Bass pluckert so schön, ganz wie ich`s mag. Sehr sehr gut. Meine Lieblingssongs auf dem Album ändern sich täglich. Im Moment ist es das düster-stampfende “Stay”.
Nein, doch nicht. Das theatralisch-düstere “Afraid” finde ich umwerfend. Aber auch Songs wie “Before You Knew Me” oder “In My Arms” sind einfach großartig. Ihr merkt, ich drehe begeistert am Rad. Musikalisch erinnern mich die Schweden an einer verhallt, nebelige Version von Blacklist aus Brooklyn. Wer Musik zwischen den Polen The Jesus and Mary Chain (Post-Punk) und My Bloody Valentine (Shoegaze) mag und Fan von sagen wir mal The Chameleons, Soft Kill und Thrushes ist, der sollte zuschlagen.
Label: afmusic
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Album via Amazon: Principe Valiente (CD) | MP3 Album
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Super!
Die beiden Videos zu den Songs “The Night” und “In my Arms” sind auch sehr zu empfehlen!