
Eigentlich will ich ja diesen Song gar nicht gut finden. Geschweige den ein Wort drüber verlieren. Immerhin habe ich ihn erstmalig beim grellen Hamburger Chaotensender NJoy gehört. Dieses uneinnehmbare Bollwerk des Mainstreams, wo um kurz vor Mitternacht genauso fröhlich krakelt wird, als wär`s eine verdammte Morgenshow. Und dann gab es letzte Woche den Song bei Popcrawl zu hören. Dann höre ich ihn gestern und heute, summe und wippe mit.
Schätze, da haben die Dresdner Polarkreis 18 es tatsächlich geschafft. Der Song aus der Krabat Verfilmung “Allein Allein” finde nicht nur ich toll, sondern auch der doofe Nachbar, meine Frau, meine Tochter (die sonst nur Screamo hört), meine Mutter und der Arbeitskollege. Konsens und damit die Herbsthymne dieses Jahres. Stampfender Synthiepop, ein mit Streichern und großen Chor aufgepimptes Monument von Pop, irgendwo trotzdem nordisch zwischen Mew und Kent. Tja was soll ich sagen, toller Song. Dann soll er auch bei Radio Tonkuhle in die Rotation.
Bei PolkaRobot gibt es einen Link, von dem ich nicht weiß, in welchen dunklen Abgründen der endet. Da kann man sich nämlich den Song “Allein Allein” als Remix der dänischen Band Nephew herunterladen. Nephew, mit denen Polarkreis 18 in Dänemark auf Tour waren, sind allerdings bisher nicht positiv in Erscheinung getreten ist. Den letzten Song, den ich ihnen gehört habe, hieß “Superliga” und war gar schrecklich.
Im Tausch gegen seine Mailadresse bekommt man hier den Song “Prisoner”, der ebenfalls von Album “The Colour of Snow” stammt, auf das ich gespannt bin.
weitere Infos: MySpace | Polarkreis 18





Hab mal nen Gig gesehen. Gefällt mir gar nicht!
Hatten schon auf dem Debüt einen Hang zum Pathos. Aber die Single “Allein allein” ist ganz schlimm. Wie gut diese Band aber auch sein kann, zeigt “Under This Big Moon” (vom ersten Album). Ich glaube aber nicht, dass das gesamte neue Album so sein wird wie die erste Single.
“Movie Klip” von Nephew ist/war aber ganz nett. Mehr allerdings nicht, schon richtig.