
Bevor wir demnächst das neue Album von Massive Attack in seiner (hoffentlich) ganzen Pracht bewundern dürfen, möchte ich Eurer Augenmerk auf ein Album richten, welches vor ein paar Wochen eintrudelte. Es geht um das britische Trio Nedry und ihr Album “Condors”. Ich gebe zu, das Album lag wirklich ein paar Tage ungehört, misstrauisch beäugt, auf meinen Schreibtisch. Das Cover ist aber auch wirklich zu scheusslich. Ein schrecklich verpixelter Geier. Nicht schön anzusehen. Nachdem das Album aber in den Player gelangte, gab`s kein Halten mehr. Zu hören gibt es von dem Trio nämlich, ich mache es kurz, wunderschönen, düsteren, ätherischen Trip-Hop und mit Dub und Electronic gekreuzten Indie-Rock.
Viel elektronische, atmosphärische Sperenzchen (Mätzchen, Tara), Hall und modisches Gefummel. Über allem schwebt, mal Engel, mal Rachegöttin, die helle Stimme von Sängerin Ayu Okakita. Wir hören brummenden , tiefe Synthiebässe, wütende Gitarren. Wir hören melodische Gitarre, eine Menge Knistern und Geknirpsel,elektronische Sounds (Schlagzeug), ambiente Wohlfühl-Waber-Sounds sowie verzerrte Gitarrenklänge. Und über allem, ich wiederhole mich, der ätherische, durchgeistigte Gesang der verblüffend and die Isländerin Björk erinnernde Gesang der Dame. Während diese in andere Regionen abschwebt, sorgen Chris Amblin und Matt Parker für fette Beats, scheppernde Gitarren und einer Menge Groove. Fazit: Volltreffer!
1. A42 – mp3
2. Apples & Pears
3. Four Layers Of Pink
4. Squid Cat Battle
5. Scattered
6. Condors
7. Swan Ocean
8. Where The Dead Birds Go
Nedry – A42 | mp3
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Label: Monotreme Records | Homepage | MySpace
Wertung: 7.5/10
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[...] darauf einlässt hat man durchaus seinen Spaß (z.B. beim tollen Stück Scattered). Im Gegensatz zu Peter von Schallgrenzen finde ich das Cover übrigens [...]