Meine Zweitwohnung bei MySpace habe ich während der letzten Wochen ein wenig verkommen lassen. Schluderig auf Mails geantwortet, keine Bulltins mehr gelesen und eine nicht unerhebliche Zahl an Musikern den Eintritt und die Freundschaft verweigert. Deshalb trete ich mir selbst in den Arsch, geb mir `ne ordentliche Kopfnuß und verspreche Besserung. Also mache ich jetzt den Anfang, sortiert von oben nach unten.
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Ein echter musikalischer Highlight und gern gewährte Nachbarschaftshilfe für Hermelin. Hermelin kommen aus Hannover. Hannover ist da, wo ich arbeite, aber nicht wohnen möchte. Hannover ist in der Nähe von Hildesheim. Aber was meine Nachbarn da machen, ist so gut, das sie ein besonders schönes Zimmer zugewiesen bekommen. Eine hörenswerte Mischung aus Indie-Rock, Progressive, Experimental und schönen Gitarren. Wollen wir es Post-Rock nennen? Ihr aktuelles Album “Hermelin” kann man hier für umme herunterladen. Oder hier einzeln mit Coverart und so. Und wer auf Musik zwischen Oceansize, Isis und all dem Gitarrenzeugs steht, sollte da unbedingt zulangen.
Hermelin – Autograph:Unknown| mp3
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Als erstes soll der letzte hereinkommen.Ich meine, der letzte, der angeklopft hat. Das sind heute The New Years aus Berlin. Sehr hörenswerter Alternative mit strenger Note und britischen Akzent und allen Platten von U2 im Schrank. Ausbaufähig.
Als nächstes elegischer Progressive Rock aus England mit A Headfull Of Monsters. Die Band, das sind Brian Duell (Keyboards) und Mark Griffiths Gitarre). Stehen unter Beobachtung.
Aus Mecklenburg-Vorpommern, aus der Nähe der Müritzer Seenplatte, wo ich mal einen echt beschissenene Urlaub verbracht habe, kommen Maira! Die können nichts für meine immer wiederkehrenden Albträume (war ein Campingurlaub mit weiblichen stark behaartem Lagerkommandanten ein paar Jahre nach Mauerdurchbruch). Aber das ist eine andere Geschichte. Maira! machen ganz wunderbare Musik. Euphorischer Indie-Rock mit Frauengesang und Streichern, Kling-Klang und schönen Ideen. Sehr, sehr gut. Eine erste EP von ihnen ist gerade erschienen. Und nach dem, was auf ihrer MySpace Seite zu hören ist, ist diese Scheibe eine glatte Empfehlung.
Da ich hier nicht als hollandfeindlich (beim Fussball hört der Spaß auf) gelten möchte und Kong trotz bekloppten Namen hörbaren Alternative mit Metaleinfluss machen, seien sie hier erwähnt.Ihnen wird auch Einlass im meiner Zweitwohnung gewährt, allerdings kommen sie zu Bobbele in die Besenkammer. Da ist es schön dunkel.
Zum Schluß, ebenfalls aus Deutschland, aber andere Ecke. Aus dem Saarland kommen The Told. Un da wir schon mal dabei sind, ebenfalls Alternative und Metal. Geht in die amerikanische Ecke mit einen Schuss Grunge a’la Alice in Chains, Creed und 30 Seconds to Mars plus ein wenig Gekloppe Marke Tool. Ich finde es ja auch ziemlich mutig, sich als Creed-Fan zu outen. Mache ich ja auch ab und an und man macht sich dann lustig über mich.
Der Rest die nächsten Tage, Fortsetzung folgt.
Bildquelle: Wikimedia Commons


[...] nur wegen der allzu kalauerhaften Überschrift, sondern auch und gerade, weil Peter wieder einmal ein feines Gespür für musikalische Geheimtipps bewiesen hat und ich auch nach [...]