Dänen immer. So jedenfalls meine Antwort auf die Frage, ob ich an dem neuen Album von Lily Electric interessiert sei. Nach einer ersten EP erscheint jetzt ihr Debüt “You`re In The Painting You Saw” nicht nur in Dänemark, sondern auch bei uns. Bei “uns” haben es sich die vier Dänen übrigends schon länger bequem gemacht. Verliessen sie doch ihre geliebte Heimat und zogen von Kopenhagen nach Berlin. Musikalisch ist die Sache einfach. Quietschvergnügter Indie-Rock, der nicht nur an ihre Landleute Marvel Hill und Death By Kites erinnert, sondern auch in der Brit-Pop Ecke stochert und damit bei Arctic Monkeys und den seligen Blur vorbeischaut, durchaus noch mit sympatische “frische dänische Note”.
Songs wie “No Art Worth The Look Of You” oder “Don’t Change The Suit When It’s You” machen eine Menge Spaß. Und der sonnige Titelsong macht froh. Und Fröhlichkeit kann ich im Moment wahrlich gebrauchen.
Kurze Bemerkung am Rande. Beim Recherchieren mit uns aller Google finde ich doch sogenannte “Blogs, die, ich konnte es gar nicht fassen, tasächlich den Waschzettel der Plattenfirma (den ich ebenfalls vorliegen habe) wortwörtlich abgeschrieben haben. Bis auf`s letzte Kommata. Dann soll man es doch gleich lassen.
ähnliche Musik: The Kooks, The Kissaway Trail, Blur
Anspieltipps: No Art Worth The Look Of You
Album kaufen: You’Re in the Painting You Saw
Wertung: 7.5/10







Das Fräulein DifferentStars findet die auch gut, hat aber derzeit so viel anzuhören, dass sie die Band noch links liegen gelassen hat. Wenn die Zeit für eine Rezension reif ist, wird sie dann halt deine Rezension abschreiben, ok?
Mach mal