
Gleich vorweg, nach dem sehr guten Vorgänger “Panopticon” ist hier das beste Album von ISIS zu hören. Die Bedeutung von ISIS ist klar. Zum einen die ägyptische Göttin der Liebe und Mutter der Sonne und zum Anderen eine grossartige Band aus Boston, USA die mit weit ausschweifende Soundlandschaften und den Stilmitteln von Post-Metal und Doom Breitwandkino bieten. Ab und an gibt es zwar von Aaron Turner noch das bekannte Grunzen und dumpfe Gröhlen, aber oft entstehen richtige Songs, fast schon mit konventionellen Gesang. ISIS goes Pop?
Mitnichten. Die von der Band bekannten Spannungbögen zwischen aufbrausendem Orkan und leichter Brise werden spannungsreich wie eh und je dargeboten. Das gute alte Laut- Leisespiel versteht kaum einer so gut wie ISIS. Aber die Übergänge sind sanfter geworden und es gibt auch im Dunkeln ein schwachen Lichtstrahl zu bewundern. Klare Gitarrenfiguren hellen das Unwetter auf. Das ist neu bei ISIS, und das ist gut so. Einzelne Songs kann man eigentlich nicht hervorheben. Gesamtkunstwerk und so.
Fazit: Die Musik ist optimal geeignet für mein Spaziergänge, bewaffnet mit Player und grossem Hund.

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