Fragen und keine wirklich Antworten, eher das ratloses Gesicht. Sind Soziale Netzwerke wie MySpace, Facebook, StudiVZ und Twitter alle ein großer Blödsinn und reine Zeitverbrennung? Sinnlos, blödes Zusammklicken von virtuellen Bekanntschaften ohne Bezug zu Realität und Nutzen? Oder das große Ding zur Bereicherung und Völkerverständigung? Man weiß es nicht. Jedenfalls gibt es auch für alle Kommunikationsjunkies, die iPhone und IPod Touch nutzen, die passenden Applikationen bei iTunes.
Mit MySpace bin ich im Grunde zufrieden. Musiker, Bands und musikalische Seelenverwandte habe ich dort reichlich gefunden. Allerdings müssen über tausend “Freunde” beobachtet werden. Das macht eher keinen Sinn, und so wird der eine oder andere “Freund” mit Fußtritt vor die Tür befördert. Grundsätzlich ist MySpace für den Muiskinterssierten jedoch von großem Nutzen. Wenn´s wirkliche News von Musikern gibt, dann hier. Wenn man nicht von einige der Seiten Augenkrebs kriegen würde, wäre alles gut.
Für den IPod Touch (gleiches gilt in allen Fällen auch für das iPhone) gibt es ein wiklich gutes (kostenloses) MySpace App, auf denen zumindest optische Mißbildungen eliminiert werden. Über das mobile Portal sehen alle Seiten gleich gut und aufgeräumt auf. Abgesehen von einem fehlenden Player sind alle wichtigen Kern-Anwendungen, die wir vom Online-Portal kennen, vorhanden. Freunde suchen, hinzufügen, Mailfunktion, Chatten, Bulletins lesen oder Videos und Bilder hochladen etc. ist möglich. Design, Menüführung und Funktionalität sind Top.
Was haltet ihr eigentlich von Twitter? Ich meine dieses Dingsbums, wo man im SMS-Stil nachlesen kann, das der eine oder andere gerade Hodenmumps hat, einen Kaffe trinkt oder aus dem Fenster schaut. Eine Menge Idioten schreiben Idiotisches. Seit ein paar Monaten beobachte ich den Dienst und nutze ihn eher träge und freudlos. Folgen tut mir so gut wie niemand. Entweder hat mich keiner lieb oder findet mich doof, den so richtig “twittern” will gar niemand mit mir.
Und dann liest man doch tatsächlich, das Twitter die Blogs in ihrer Relevanz ablöst oder es bereits getan hat. Wow!, das könnte klappen. Man muss sich nur mal die diversen Blogcharts und Rangliste anschauen um zu erkennen, das Blogs bevorzugt werden, die eine Aufmerksamkeitsspannne pro Beitrag von wenigen Sekunden voraussetzen. Abgesehn von einigen wirklich rühmlichen Ausnahmen tummeln sich in den oberen Bereichen der Lesergunst unzählige Blogs, die es schaffen, mit Beiträgen, kürzer und unwichtiger als die Lebensspanne einer Stubenfliege, zusammenkopierten Content, elenden Linkverweisen, reingeklebte YouTube-Clips und dem veröffentlichen von merkwürdigen Bildern, Bildern und nochmals Bildern problemlos tausende und abertausende von Leser generieren. Klar, wer nicht Willens oder in der Lage ist, mehr als 140 Zeichen aufnehmen, für den macht das ganze schon Sinn. Aber der liest wahrscheinlich auch keine Zeitung. Da passt Twitter wie die Faust auf`s Auge.
Jedenfalls versuche ich dem ganzen Trauerspiel was Positives abzugewinnen und habe das Twitter Tools Plugin für Wordpress installiert. Jetzt erscheinen alle hier veröffentlichten Posts bei Twitter mit einem Linkverweis. Vielleicht kann man so noch den einen oder anderen Leser generieren, wie man das in Neudeutsch zu sagen pflegt.
Für iPhone und iPod Touch gibt es mit Tweetie zwar ein tolles App, aber persönlich weitergebracht hat es mich leider noch nicht. Das kostenpflichtige Programm (79 Cent) hat einige interessante Feature. Mit Tweetie kann man nicht nur dem Gezwitscher folgen und antworten. So bietet Tweetie unter anderem die Möglichkeit, mehrere Accounts zu verwalten . Weitere Features sind Ansichten für Timeline, Replies und Direct-Messages. Eine Übersicht für Freunde und Follower, Re-Post-Funktion für Tweets anderer Benutzer, Funktion für Follow und Unfollow, eine speicherbare Suchen und die Möglichkiet, Trends in Twitter einsehen. Ein echtes Highlight ist die Suche nach Benutzern in der Nähe. Man gibt einen Radius ausgehend vom Standpunkt ein und liest das Gezwitscher der Nachbarn. Das wäre dann was für den Spanner.
Für Facebook gibt es ebenfalls eine Applikation für den iPod Touch.
Jetzt habe ich nach mehreren Monaten wieder bei Facebook reingeklickt, weil zwei reale Menschen mich geaddet haben. Okay, die Anfragen wurde akzeptiert und von mir gleich freundliche Kommentare abgesetzt. Glaubt ihr, da antwortet einer? Pustekuche. Da hat man schon den Verdacht, das da Profile zusammengeklickt werden wie früher Briefmarken in Alben gebembelt wurden. Vollkommen überbewerteter Bullshit für den 25-Stunden-Tag.
Ich schau mir das noch ein paar Wochen an und wenn nix passiert, deaktiere ich den Mumpitz. Was mich immer wieder (nicht nur bei Facebook) erstaunt, ist, in welchem Umfang die Leute im Netz die Hose runterlassen. Wobei die Angabe von Handynummer und die beliebtesten sexuellen Neigung noch die harmlosesten Angaben sind.
Obwohl es ja nett wäre, via Twitter oder Facebook und natürlich MySpace neue Menschen kennenzulernen. Ich habe zwar ein paar reale Freunde, aber das sind im Grunde alles Arschlöcher, mit denen man sein Bier zusammen trinken kann, Spaß hat, lacht und Witze auf Kosten Anderer reisst.







Twitter… brr. Dieses ganze Social-Content-Gehampel ist hochgradig blöde. Damals vorm Krieg gab’s das auch noch nicht, dennoch schienen die Leute nicht unbedingt vereinsamt zu sein…
Twitter ist furchtbar – Datenmülllawinen von Headlines ohne Substanz und Zeugs, dass ich nicht wissen will. Was interessiert mich ob jemand gerade Kaffee trinkt oder auf’m Klo hockt.
Facebook ist auch doof. Mein Account würde gesperrt, da Different Stars nicht als normaler Name gilt. Hab dann einen neuen Account mit echtem Namen angelegt und nie genutzt. Warum auch. Die echten Menschen kenn ich im echten Leben oder eben nicht oder nicht mehr…
Myspace nervt – ist aber wichtige Infoquelle was Musik betrifft. Seit dem ich einen gewissen Herrn von meiner Freundesliste gestrichen habe, werd ich auch nicht mehr von Über-Wannabe-Groupies verhört, wie ich den zu dem Top Friends Platz komme… Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Hemmungen Menschen online haben.
Wär Last.Fm nicht so ne Nazihochburg, wärs toll. Da hab ich auch meinen Liebsten kennen u. lieben gelernt. Bin aber schon sehr froh, dass er jetzt ganz echt und real bei mir ist.
Im Prinzip sind neben dem Real Life nur Blogs wirklich toll… und zwar solche, die nicht nur aus kopiertem Content und Bildchen bestehen.
Unglaublich und wahrscheinlich eher Zufall. Fünf Wesen sind mir bei Twitter gefolgt. Eines davon kenne ich sogar persönlich.
@ DifferentStars
Ich weiss wohl das Du deinen lieben Mann via Last.FM kennengelernt hast. Klingt ja fast schon wie aus einer Seifenoper, aber so schön kann das Leben sein. Aber hilf mir bei Nazihochburg. Habe ich da was verpasst? Bin nicht so bei Last.FM zu Hause.
So als Zusammenfassung ganz gut: http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Online-Community-Last.fm-Brauner-Musikantenstadl/651561.html
Ist schon besser geworden. Mein lieber Mann ist zweimal von Last.Fm gebannt worden, weil er zuviel mit dem Last.Fm Staff über die Problematik diskutiert hat.
Wir waren als böse militante AntiFa verschrien :-D
Ach Gottchen, als gäb’s nichts schlimmeres.
Last.fm, da geht’s um Social Music oder so was. Wenn da nun mal wer Stahlgewitter hört, pft, soll er doch? Bei den seitenweisen Einträgen über “Mollies und Steine gegen Bullenschweine” und ähnliches linksradikales Gegröle nölt ja auch keiner.
Muss man eigentlich immer alles politisieren?
Nö… nicht alles. Bei Last.Fm gibt’s viele Nazi-User-Gruppen.Dort wird fleißig Nachwuchs rekrutiert. Geht eben nicht “nur” darum, was gehört wird.
Gibt da auch viele “Schwarze Blöcke”. Und, weiter? Radikale Deppen gibt’s überall. Dafür kann das Netzwerk nichts.
(last.fm ist nun mal keine deutsche Seite, wo Nazis = pfui und Antifa = hui sind.)
twitter boykottieren, sollen sich andre damit rumärgern!!