Auf der Blue Stage ist heute Frauentag (zumindest nach den Auftritten von Glasvegas und Bosse).
Katie White vom Duo The Ting Tings hat die Menge souverän im Griff, während Kollege Jules De Martino wie wild auf sein Schlagzeug drischt. Und beim vorletzten Song “Shut Up And Let Me Go” darf auch Katie eine mit “The Ting Tings” beschriftete Trommel bearbeiten. Zum Finale gibt es erwartungsgemäß den Single-Hit “That’s Not My Name”. Wäre die Musik nicht so schrecklich banal, man könnte die Band glatt gutfinden.
Um 19:15 Uhr geht es dann weiter mit Katy Perry. Die US-Amerikanerin kennt man sicherlich durch ihre Plastik-Pop-Singles “I Kissed A Girl” und “Hot N Cold”. Für ihren Auftritt, den sie im farbenprächtigen Fast-Nichts absolviert, wird die Bühne passend dekoriert: In pink inklusive Flamingo (siehe Bild oben). Ich bin ja kein Hardcore-Hurricane-Freak, aber das riecht doch schwer nach Sakrileg.
Um 20:45 Uhr ist dann schließlich Duffy dran. “QuackQuack” steht als Beschreibung ihrer Musik in einem der vielen inoffiziellen Timetables. Treffender kann man es nicht formulieren. Schon die ersten gesungenen Zeilen lassen erahnen, dass bei der Produktion des Albums viele Schweißtropfen geflossen sind. Von Platte mag sie ja (noch) angenehm quäkig klingen, aber live und laut ist es einfach nur scheußlich.
Flo Aue ist hingegen momentan bei der wunderbaren Nneka. Da hat er sicherlich mehr Spaß als ich, denn die Soul-Dame ist wirklich gut. Und darum spielt sie auch nicht auf der Blue Stage, sondern im Zelt.
Mal hören, was er später davon zu berichten hat…
-fg-



“Die US-Amerikanerin kennt man sicherlich durch ihre Plastik-Pop-Singles “I Kissed A Girl” und “Hot N Cold”.”
Ganz ehrlich? Nein. Muss ich das nachholen? Ich hoffe nicht.