Holmes – Let’s dance
10 Nov

Wer fand Let’s Dance von Bowie peinlich? Zur Entschuldigung muss man konstatieren, es geschah 1983. Die USA besetzten Grenada, die UDSSR (das war das große Landmassenareal rechts von Berlin, hinter Polen) holten eine vollbesetzte koreanische Passagiermaschine vom Himmel, der Stern veröffentlich die Hitler Tagebücher (hoho), die Swatch Uhren belästigen erstmal unsere Handgelenke, in der Antarktis wird die tiefste je gemessene Temperatur ermittelt (-89,2°C), grauenvolle Pixel erscheinen als BTX auf der Glotze, Ideal lösen sich auf, die Red Hot Chilli Peppers und Modern Talking werden gegründet und so komische Bands wie Kajagogoo, DÖF, Geier Sturzflug und Gazebo stehen auf Platz 1 der deutschen Charts. Was also, kann in solchem Kontext allen Ernstes noch Schlimmeres passieren. Nix. Da darf auch unser allseits verehrter Thin White Duke sich dem Mainstream gekonnt zuwenden und Popmusik schreiben. Zumal der Song wirklich nicht schlecht ist und war. Aber was wollte ich, ja, eigentlich nur…
… diesen schönen Song hier posten. Lassen wir Let’s Dance in einer netten und gelungenen Coverversion des Israel-Amerikaners Roy Shakked mit dem Künstlernamen Holmes als sehnsüchtige Interpretation ruhig mal wieder an die Wasseroberfläche der Erinnungen schwimmen. Gefällt mir gut und dient meiner Profilschärfung in der Öffentlichkeit nach dem Pissed Jeans Artikel.
Holmes – Let’s dance (David Bowie Cover) | mp3
[audio:http://www.fanaticpromotion.com/projects/holmes/mp3/holmes-letsdance.mp3]
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Ich finde diese Version sehr gut. Viel besser als das Drecks-Orginal.
Peter … sei nicht so streng mit dem Herrn Bowie … und bedenke: Ohne das (Drecks-)Original würde es diese Coverversion gar nicht geben!
Und die finde ich geradezu entzückend gut.
Tut mir leid. Aber diese “Let`s Dance-Phase” fand ich ziemlich schrecklich. Diese Holmes-Version finde ich allerdings von Tag zu Tag besser.
Sag ich doch…