Hidden Shoal Recordings: Iretsu, Markus Mehr, Boxharp & Hotels
12 Apr

Das australische Indie-Label mit Schwerpunkt Ambient, Instrumental und Post-Rock hat eine Veröffentlichungsfrequenz, beständig wie ein Metronom. Da kommt man kaum mit, unter den Tisch fallen dürfen die Veröffentlichungen aus Perth dennoch nicht. Let`s go….

“Humbuzzer” ist die erste Single vom demnächst erscheinenden Album “Fang” der Band Iretsu. Gehört hatte ich bisher von dem Quartet aus Portland, Oregon keinen Ton. Nicht zu entschuldigen, zumal “Fang” bereits das dritte Album und die Musik nicht von schlechten Eltern ist. Diese Eltern sind, wie so oft, die nachhaltigste und fruchtbarste Musik-Ära, nämlich die guten alten 80er. Zwischen den Polen Experimenteller Indie-Pop und treibenden Post-Punk geht das eindeutig in Richtung New Wave für das Hier und Jetzt.
Free MP3 Download: Iretsu – Humbuzzer

Das australische Label pickt sich weltweit kleine, unbekannte Musikperlen heraus, die zum Portfolio passen. Unter anderem Markus Mehr, ein aus Deutschland stammender Multi-Instrumentalist, der bestimmt eine Menge Klaus Schulz und Tangerine Dream Platten im Schrank stehen hat. Atmosphärisch, flächige Sounds die wabern und wabern und wabern. Demnächst erscheint das Album “Lava”, aus dem der Song “Hubble” stammt.
Markus Mehr – Hubble (Extrakt) | mp3
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Free MP3 Download: Markus Mehr – Hubble

Das amerikanische Duo Boxharp aus North Carolina geht es wesentlich flotter und beschwingter an. Leichtfüssig werden von Wendy Allen and Scott Solter Minimalismus, Electronic und Pop zusammengefügt und mit glockenklarer Stimme der Frühling zum Rapport befohlen. Verglichen wurde ihre Musik mit tanzenden Schneeflocken an einem sonnigen Wintertag. Gut Laune ist ein Muss. Den Song “The Green” gibt es gratis, das gleichnamige Album erscheint demnächst. Empfehlenswert ist auch die “Loam Arcane” EP, die vor ein paar Wochen als rein digitale Veröffentlichung erschienen ist. Soviel Zeit muss sein, das Duo wurde zu guter Letzt von David Bowies höchstpersönlich gelobt.

Ganz anders klingen Hotels aus Seattle. Es ist eine ziemlich merkwürdige Mischung aus Wave, Shoegaze und Surfmusik. Surfmusik, diesem komisch, längst totgeglaubten Phänomen durchgeknallter, hawaiihemdiger instrumentaler Gitarrenmusik aus Kalifornien. Mag man eigentlich nicht. Doch Hotels geben ihrer Mixtur eine dunkle, spannende Note. Lo-Fi und Film Noir sind die Stichworte. Die Musik von Hotels, Soundtrack für einen Krimi in schwarzweiss. Veröffentlicht wurde bereits eine EP und Single und letztes Jahr via Hidden Shoal das Album “Where Hearts Go Broke”.
weitere Infos: Hidden Shoal Recordings | Hidden Shoal Shop
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