Schallsuche & Reviews
Kommentare 12

Helena Arlock – Schöne Frau auf Solopfaden

Die schwedische Sängerin Helena Arlock schickte eine Mail an die Musikredaktion von Radio Tonkuhle, mit dem Hinweis, das sie im Sendegebiet einen Auftritt hat. Rico, seines Zeichens Vorsitzender der kleinen, aber feinen Redaktion leitete die Mail an mich weiter mit dem Kommentar:“Wohl nicht ganz deine Musikrichtung, aber dafür sieht die Schwedin verdammt gut aus“. Und ich möge doch, wenn ich sie kontaktieren sollte, ein Bild plus Handynummer von ihm mit beipacken. Rico ist kein regelmässiger Leser meines Blogs und, zu seiner Entschuldigung, er ist ein Anhänger der sogenannten Raggae-Musik.

Helena Arlock – Fragile Me Fragile You
[audio:http://www.schallgrenzen.de/wp-content/uploads/2009/02/01-fragile-me-fragile-you.mp3]

Und ja, Helena Arlock sieht fantastisch aus. Aber, für mich viel wichtiger, ihre Musik ist umwerfend schön. Feiner Indie-Pop mit Folk und Singer-/Songwriter Elementen. Ein wenig Electronica und Ambient. Eine Stimme zum Steinerweichen und grossartige Songs. Bei ihr läuft die Musik unter der Motto: „like a slow strip-tease“. Ich habe mich natürlich sofort mit ihr in Verbindung gesetzt und bin nun konsequenterweise via MySpace mit ihr befreundet. Sie schrieb mir, das sie früher bei Shooting John spielte. Heute ist sie unter ihrem Namen unterwegs und musiziert noch mit der ebenfalls aus Schweden stammenden Folk-Band Gustav and The Seasick Sailors.

Als Debüt gibt es von Helena Arlock die EP „Old Dirty Hound“ mit sechs wunderbaren Songs, welche zunächst in Schweden bei dem Label RedOlive erscheinen wird. Ich werde das gute Stück im übrigen in meiner nächsten Sendung vorstellen.

Photo by Carl Granberg

make it so....Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Facebook0Email this to someone

12 Kommentare

  1. Hardcore war schon mehrdeutig gemeint, aber nicht so, wie du schon wieder denkst. Andererseits hat mich dieses wie du und Männer sonstso denken, dann wieder den Bibi Blocksberg Beitrag schreiben lassen und der war auch irgendwie hardcore…

    Ich bin mehr so Warmduscherin und Slowcore 😉 Mit schön meinte ich dann auch die Musik der schönen Dame.

  2. Warum les ich nie „… gegen Linksradikale verteidigen“? Wo die doch auch genug Dinge unseres täglichen Lebens okkupieren, unter anderem die Lust am Biergenuss und das Hören lauter Musik in der Öffentlichkeit.
    Diese einseitige Berichterstattung regt mich auf.

  3. @Tux: Der Musikantenstadl und artverwandte Veranstaltungen sind linksradikal???…Florian Silbereisen ihr Anführer??? Oha!

    Zum Glück hör ich so was nicht. Hast du vertrauenswürdige Quellen, die das bestätigen. Das wär mir nen investigativen Beitrag wert.

  4. Peter hat Recht, ich zitiere : Rico ist kein regelmässiger Leser meines Blogs und, zu seiner Entschuldigung, er ist ein Anhänger der sogenannten Raggae-Musik.
    Weil Peter immer Raggae-Musik schreibt, lese ich auch selten in seinem Blog.
    Skandal, das heißt „Reggae“ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.