Warum die Vier sich knietief ins Wasser stellen, ohne wenigstens die Hosenbeine hochzukrempeln ist nicht überliefertl. Aber ganz schön große Töne, die Heirs aus Australien spucken, schon. “The marriage of dark and light. The pain and hopelessness of addiction vs the elation of freedom.” Heirs, das sind langsam heranrollende Post-Rock-Exzesse zwischen Progressive und Metal. Instrumental. Dabei geht es eher ausladend und gemächlich zu. Da werden mächtige Beats mit dronigen, düsteren Klängen vermengt, sphärischen Geräuschen hinterlegt und gemütlich alles niedergewalzt. Das Debütalbum “Alchera” wird zur Zeit von ihrem Label Denovali Records verschenkt.
Heirs, 2006 zunächst als Solo-Projekt von Damian Coward gegründet, wird als Quartet demnächst auch deutsche Bühnen entern. Zum Beispiel am 03.09.2009 in Hamburg (Astra Stube) und am 04.09.2009 in Berlin( Schokoladen). Sie selbst nennen als Einflüsse “Drugs. Sex. Pain. Noise. A love of animals. A hatred of humans”. Bei soviel Tierliebe und Menschenhass sollte man als Konzertbesucher vielleicht ein Kuscheltier mitnehmen.
ähnliche Musik: Russian Circle | These Arms Are Snakes | Neurosis
Album Download: Alchera


“Gemütlich niedergewalzt” gefällt mir wirklich gut. *lqtm*