
Gott kam nur bis kurz vor Duisburg, anscheinend. Wie ist es sonst zu erklären, dass die irischen Götterbrüder Niels und Torsten Kinsella samt Göttertrommler Lloyd Hanney vor geschätzten 150 Zuschauern im gefühlten Hobbykeller spielen musstdurften? Am Abend vorher in Leibzig im atmosphärisch perfekt passenden Union Theater waren es immerhin 700 enthusiastische Götterlehrlinge die den Abend verzauberten. Richtige Band, falscher Ort. Großes Theater braucht große Theater. Egal, großer Sport war es trotzdem, was da auf der Bühne passierte. Die perfekt elektrifizierten Postrockdramen der Götter funktionieren auf Platte schon sehr gut, live tun sie dies aufgrund der punktgenauen Visuals noch viel besser. Vielen Dank hierfür. Für die dürstenden gibt es frohe Botschaften, 15 neue Songs sind bereits fertig und was man gestern hören konnte, ist ein davon gehörter auf jeden Fall göttlicher Sport. Bis dahin gibt es die neue Websingle “Shining Through” der Band zu verschenken.
God is an Astronaut – Shining Through | mp3
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These: Postrockkonzerte sind nur gut, wenn das Publikum überschaubar ist. Weniger “Druck” und vor allem mehr Atmosphäre.
… aber bitte nicht in Wohnzimmergröße. God kommt ab Doppelgaragengröße eindeutig besser.
hat wer eine setlist?
ich leider nicht… Sorry
[...] God is an Astronaut, oder warum Duisburg nicht der Olymp ist… [...]