
Diese vier Herrschaften will ich nicht auf meiner Trauerfeier haben. Die treiben nur Schabernack. Das könnte schnell zur Party ausarten. Unlustig wie sie wohl sind, gäbe es wahrscheinlich nette Tragödien wie explodierende Erdmöbel oder so’n Scheiss. Das will ich nicht. Ich möchte nur, das Comsat Angels “Our Secret” gespielt wird und alle Anwesenden Rotz und Wasser heulen. Obwohl, die Musik von Funeral Crashers ist so übel nicht. Sie sind zwar sicher, wie viele aus der Dunkelmänner-Szene ein wenig meschugge, aber allemal sympatischer als Xavier Naidoo, der mir im Himmel ist Jahrmarkt verpricht.
Naturgemäss sind Bands aus der Abteilung Weltuntergang auch bestrebt, nebst düsteren Wave und dunklem Post-Rock auch bei der Namensgebung auf etwaige Sonnendefizite und dunkle Mächte hinzuweisen. Funeral Crashers aus New York, das sind somit P.H. Lovecraft (Gesang), Edward Raison (Gitarre), Frankie Teardrop (Bass) und Oliver Lyons (Schlagzeug). Darüber hinaus nennen sie als Einflüsse Frohnaturen wie David Cronenberg, David Lynch, H.P. Lovecraft, Edgar Allen Poe, Bram Stoke und zur Krönung das Neue Testament.
Funeral Crashers – Faithless Sons | mp3
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Funeral Crashers – Safe| mp3
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
ähnliche Musik: Blacklist | Bell Hollow | The Exploding Boy | Joy Disaster

Ach, auf meiner Beerdigung soll The Velvet Underground laufen, und der Tag wird abgeschlossen durch “Ehrenmann” der Toten Hosen. So viel Spaß wird man da eh nicht haben, eine kirchliche Beerdigung kann ich nicht erwarten.
Die vier Gestalten da oben sehen aber richtig sympathisch aus. Eigentlich schade, dass man sich aus ihren Vorbildern keinen Schluss auf ihre Musik ziehen kann.
Der Sänger hat Potential, weil Ausdrucksdraft. Aber die Musik dieser zwei Mp3s hat man in der einen oder anderen Form schon tausendfach gehört. Da lob ich mir dann doch einen Sänger, der einen himmlischen Jahrmarkt mit sehr eigenem Sound präsentiert.
Die Lieder sind schon 2005 auf der “Children of an indifferent God” EP erschienen. Das Album von 2007 “La Fin absolue du Monde” kann ich nur empfehlen. Hoffentlich kommt da bald wieder was.
Praktisch, das Album gibts auf http://www.funeralcrashers.com/ zum Download. Auch wenn mich die beiden Songs oben nicht so ganz überzeugten, aber da werd ich mal reinhören.