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Fit ins neue Jahr: lieber doch kein Dreizehnstreifenziesel

Fitnessstudio

Neulich habe ich im SZ-Magazin etwas Bemerkenswertes gelesen. Axel Hacke stellte in seiner Rubrik „Das Beste aus aller Welt“ den Dreizehnstreifenziesel vor. Der drollige Nager ähnelt einem Streifenhörnchen und gibt es tatsächlich. Und das Tollste, während sich das putzige Tier im mehrmonatigen Winterschlafes befindet, baut es zunächst und logischerweise Fett ab und zum Ende, das ist wiederum verblüffend und noch völlig ungeklärt, Muskulatur auf.

Das wäre genau mein Ding. Den Januar und Februar, zwei vollkommen unnütze Monate, verschlafen und höchstwahrscheinlich nichts verpassen, im März zum Frühlingsbeginn fit und muskulös aufwachen und schlank und kraftstrotzend das Jahr beginnen. Da kann man auf das Dreizehnstreifenziesel richtig neidisch werden.

So aber muss ich tagtäglich jede Kalorie drehen und wenden, fürchterlich auf meine Ernährung achten und zusätzlich noch 3-4 mal die Woche im Fitnessstudio meiner Wahl zum einen auf dem Crosstrainer und Laufband Kalorien verbrennen, zum anderen mit einem ausgefeilten Muskelaufbau-Programm meinen Körper grundsanieren. Verblüffenderweise macht mir das alles eine Menge Spaß. Nicht nur das ziemlich heftige Sportprogramm, sondern auch und gerade das gesunde und wohlüberlegte Essen.

Tatsache ist nun einmal, da kann man soviel Sport treiben wie man will, ohne gesunde und kalorienbewußte Ernährung wird das nichts. Bei mir dürfen es täglich 1500 Kalorien plus den durch Sport erwirtschafteten Bonus sein, sowie 2 Tage in der Woche Fasten (Intervall-Faste) mit dann maximal 600 Kalorien pro Tag. Ende Januar wurde mit einem Minus von 4,4 Kilo auf der Waage belohnt, Stand heute ein weiteres Minus von 1,2 Kilo. Bei soviel Spass, null Prozent Frust und eine schöne Portion Begeisterung, will ich mit dem possierlich Dreizehnstreifenziesel dann doch nicht tauschen.

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