Am Anfang war der Ton. Danach die Melodie. Zum Ende der Song. Soll doch der Sommer hingehen wo der Pfeffer wächst. Der Herbst ist da und der Winter kommt. Ich bin gewappnet. Ich habe es mir in meinem Sessel gemütlich gemacht. Draussen regnet es junge Hunde. Ich zünde mir eine Kerze an, nehm mir einen Keks und lege die CD (leider, leider kein Vinyl) von Firekites in den Player. Das Album, das mich verzaubert, heisst “The Bowery”. Womöglich mein Album des Jahres.
Musik mit viel Seele und Herz. Gitarre, Violine, mehrstimmiger Gesang und feine elektronische Beats zaubern Melodien von wahrer Schönheit. Ein Album, das zum Meditieren und Davonschweben anregt. Gleich der erste Song “Last Ship” auf dem Album, Quintessenz der ganzen Schönheit von “The Bowery”. Eine akustische Gitarre, ein Hauch von Violine, das leichte Wischen eines Schlagzeugbesens, rythmischen Händeklatschen und melancholischer Gesang. “The Bowery” ist ein kleines, feines Meisterwerk zwischen Indie, Lo-Fi, Pop, Jazz, Folk und Kammermusik. In Australien bei Spunk Records erschienen, wird das Album für Europa Anfang Oktober via Own Records veröffentlicht. Hören und sehen kann man Firekites auf ihre Homepage oder MySpace-Seite.
Ein paar Fakten: Firekites ist eine Band aus Australien, Newcastle. Gegründet wurde die Band 2005 von Tim MvPhee und Ron Smith. Vorherige Projekte bei The instant, The Herd und Josh Pyke. Auf der Bühne mit Seelenverwandten wie School Of Seven Bells, The Sea And The Cake und Built To Spill.
Firekites – Same Suburb Different Park | mp3
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Wertung: 9/10
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Eigentlich bin ich über ARTE (als CD-Tipp) an dieses Album ran gekommen. Aber wer auf seiner Seite so ein tolles Album vorstellt, dessen Blog abonnier ich auch!
Hallo Axel, das ist sehr freundlich von dir.
Hallo Axel,
konnte mir das Lachen eben nicht verkneifen: Bin auch über den ARTE-CD-Tipp auf die Feuerdrachen aufmerksam geworden. Hat letztlich auch zum Kauf geführt. Und weil ich es nicht besser als Peter beschreiben kann, spare ich mir den Versuch.