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Endlich so richtig düster: Trentemøller – Fixion

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Ich muss gestehen, die Musik des Dänen Anders Trentemøller war bisher nicht so wirklich meins. Minimalistische Electronica und reichlich remixte Tanzmusik, ein bisschen Indie und eine Menge zappeliges Klickerdiklack. Nett. Das änderte sich nach dem Kurswechsel auf dem 2013er Album „Lost“. Gesteigertes Interesse wegen ein paar schönen düster-wavigen Bass Lines, Gitarren und Getrommel, welche mich an Siouxsie erinnerte.

Jetzt hat der Mann mit „Fixion“ ein neues Album veröffentlicht, der Fröhlichkeit komplett der Garaus gemacht, ist ganz und gar auf die düstere, melancholische Seite gewechselt und hat mich an den Eiern. Einen Song wie das Instrumental „November“, das ist Coldwave und Post-Punk vom Allerfeinsten, geht bei mir runter wie Öl und eignet sich hervorragend als musikalischer Begleitung meiner Lieblingsbeschäftigungen Liegen, Laufen oder Schweben. Hier mag jemand ganz offensichtlich The Cure und hat sich tüchtig von den Alben „Seventeen Seconds“, „Faith“ und „Pornography“ inspirieren lassen. „Fixion“ ist ein ziemlich tolles, düsteres Album in cineastischem Moll. Anspieltipps: November, Spinning, Never Fade.

Weitere Infos: Homepage | Soundcloud
die Musik von Trentemøller gibt es überall, praktischerweise und in bester Qualität via Bandcamp

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