Emmy Moll – All The Monsters Are Small And Soft And Scared
20 Nov
Vorsichtig! Entschleunigung. Laaaangsam. Die drei (oder vier) Musiker nennen sich Emmy Moll und kommen aus Hamburg. Und genau dort, auf einem Konzert hat mir eine nette Dame von Labelship das Album “All The Monsters Are Small And Soft And Scared” in die Hand gedrückt. Braucht man für das Lesen des Titels schon ein wenig Zeit, so dauert ein Hördurchgang gefühlt mehrere Stunden. Dafür gibt es den Begriff “Slowcore”. Meister dieses Faches sind Low.
Aber mein Tipp, um “todsicher” wieder runterzukommen, sind immer noch Talk Talk und ihr Meisterwerk “Spirit Of Eden”. Zwar noch nicht in deren Vollkommenheit, machen Emmy Moll doch ganz ähnliche Musik.
Die Musik ist nicht nur langsam, sondern auch leise bis sehr leiiiise. Der Gesang, eher ein Flüstern und Hauchen trägt genauso dazu bei, wie die sparsame, karge Instrumentierung. Das sorgt für wohlige Bremsspuren Verzögerung der Zeit und klingt eher nach nordischen Weiten oder dem offene Mittelwesten der USA , als nach quirliger Großstadt an der Waterkant. So kann man sich täuschen. “All The Monsters Are Small And Soft And Scared” ist Atmosphäre pur. Wer sich darauf einlässt, kann sich den Therapeuten sparen. Mein Lieblingssong ist übrigends “Time Lapse Photography”. Zur Zeit.
Hörprobe: Emmy Moll – View
[audio:http://www.emmymoll.de/media/view_ausschnitt.mp3]
Anspieltipps: Be Light | Drifted | Your Course
ähnliche Musik: Low | Said The Shark | The Twilight Sad
Wertung: 7.5/10
Album kaufen: All the Monsters Are Small (…)
weitere Infos: Emmy Moll MySpace
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“Wohlige Bremsspuren”; seltsame Wortwahl.
Auf pubertäre Assoziationen verzichte ich aber mal.
;o)
(Deine Datumsanzeige ist kaputt. Da steht J statt 2008.)
War das schon immer kaputt? Ich hab`s repariert. Hahaha. Ich wisch mir gerade die Lachtränen weg.Habe gerade mal bei Google den Begriff “Bremsspuren” eingegeben. Oh, weiha! Eigentlich meinte ich ich das eher im Kontext von Abbremsen, Langsamkeit, Slowdown und so. Hätte ich auch dringend nötig, ein wenig runterzukommen. Da habe ich mich wohl stilistisch etwas vergallopiert und betrete zumindest Neuland mit meinen Kapriolen und gehe vielleicht in die “An(n)alen” ein.
Jetzt fehlt die Uhrzeit. Tzz…
Ach, Peter… ist doch eh alles fürn Arsch!
Die Uhrzeit habe habe ich extra entfernt.
Und warum nicht das Komma?
Jetzt reicht`s mir aber. Hast Du kein Herz? So ein armes, kleines unschuldiges Komma? Soll ich das meucheln? Es bleibt, wo es ist. Basta
Ich hab ein Herz. Sogar ein Gigahertz, haha. Aber ich finde diese Diskriminierung anderer Satzzeichen nicht gut!