Sinn und Unsinn
Kommentare 28

Elektronischer Verweis vom 10.01.2011

Der  erste Beitrag dieses Jahr, der von mir geflattert wurde. Unbedingt lesenswert. Die Verlogenheit der Printmedien (am Beispiel des Spiegel) mit ihrer Kritik an Datenkraken wie Facebook, Google und Co. Eure Doppelmoral kotzt mich an. Der Spiegel.

Hier regen sich die Edelblogger von Lie In The Sound über das „hochwertige“ Werbeblättchen „Intro“ auf. Der „Sargnagel der Musikrezeption: Intro. Tja, Musikmagazin ist eben nicht gleich Musikmagazin.

Jetzt wird`s fies. Das amerikanische Justizministerium hat Twitter aufgefordert, Daten von WikiLeaks-Sympathisanten zu übermitteln. Sollten das die Daten inklusve der Followers werden, geht`s in die Millionen. US-Regierung will Zugriff auf Twitter-Daten von Wikileaks-Unterstützern.

Die FDP liegt bei 4%. Da geht noch was. Weg mit Westerwelle und der gesamten sogenannten liberalen Mischpoke. Hey, hey, hey, er war so hoch auf der Leiter – doch dann fiel er ab!“ Ein Extra 3 Song

RIAA hat von 2000 bis 2010 90 Mio. US-Dollar für Lobbyismus ausgegeben. Die RIAA ist Verband der Musikindustrie in den USA. Da in der Zeit der Lobbyarbeit das  illegales Filesharing um keinen Deut zurückgegangen ist, wurde eine Menge Kohle für nix und wieder nix verpulvert. Ich überlege mir gerade, was die Deppen mit dem Geld Nützliches hätten anfangen könne. Zum Beispiel die Konzeption verbraucherfreundlicher, zukunfstweisender Geschäftsmodelle.

Schöne aufgemachte Grafik. The Evolution of The Blogger.

make it so....Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Facebook0Email this to someone

28 Kommentare

  1. E.T. sagt

    Stammwählerpotenzial von 2% … mal schauen ob’s das noch wird.
    Was die Musikmagazine angeht: Ich konsumiere schon geraume Zeit keines mehr von denen. Trotzdem finde ich den Beitrag etwas zu … groß angelegt.

  2. E.T. sagt

    Na, ich fand Deinen Kommentar unter/zu diesem Beitrag schon recht passend.
    Und manchmal finde ich den Krieg der Blogger gegen die Printmedien auch etwas übertrieben. Ich meine, wenn es um Musik geht, bist Du hier immer noch die Anlaufstelle Nr.1 für mich. Aber das mag daran liegen, daß wir musikalisch auf einer Wellenlänge (oder zumindest in der Nähe) liegen, sprich: es bleibt im überschaubaren Rahmen. Würde es ein Printmedium geben, daß sich (ausschließlich) mit dieser Musik beschäftigt, wäre es auch meins! Ist aber leider nicht so …

  3. Peter sagt

    Visions, das habe ich ja schon bei den Berlinern erläutert ist auf jeden Fall okay. Da gibt`s `ne Menge Leute mit Herzblut die auch noch gut schreiben können und genretechnisch passen. Ich habe das Abo trotzdem gekündigt. Ich kam mit dem Lesen einfach nicht mehr hinterher und hab die letzten beiden Ausgaben noch nicht mal durchgeblättert, was sie sicherlich nicht verdient haben. Intro schon. Die Zeitung ist einfach nur bunter Katzendreck.

    • Ich kaufe die VISIONS nur, wenn die irgendeine Band auf dem Titel haben, die mir zusagt. Ansonsten lese ich nur im Laden die CD-Kritiken und notiere mir die CDs, die interessant klingen. Irgendwo muss man ja auch mal sparen.

      Meine Abonnements für eclipsed und Titanic sind teuer genug. 🙂

  4. Peter sagt

    Früher waren Studenten pfiffig und arm. Heute nur noch arm. Tja, so ändern sich die Zeiten. :mrgreen:

  5. E.T. sagt

    Visions fand ich auch mal recht ok … aber was meinen Musikgeschmack angeht, haben die auch recht wenig im Programm.
    Intro ist wirklich ein Witz … da stimm ich zu.

    • Die Artikel der VISIONS sind nur alle Jubeljahre mal von Belang. Aber die CD-Kritiken haben immer ein paar Perlen. 🙂

  6. Peter sagt

    Kennt einer von Euch Jüngelchen Sounds und die Spex (in den frühen 90ern) ? Wehmütige Tränen fliessen über mein edles Anlitz.

  7. E.T. sagt

    ME/Sounds hab ich in den 80ern noch regelmäßig (und gerne) gelesen. (soviel zum ‚Jüngelchen‘) The Smiths mit dem Album des Monats … was waren das noch für Zeiten … in den 90ern bin ich dann mehr zu diversen Gothic-Magazinen abgewandert, was aber dann auch immer gruseliger wurde.

    • Das hat Gothic so an sich. Wobei mir The Smiths schon zu „gothic“ sind.

  8. E.T. sagt

    Die Frage was denn nun Goth für Dich wäre, erspare ich mir mal … beantwortet sich mit den „Smiths“ ja nun …

  9. Wegen Plattenempfehlungen ein Magazin zu kaufen oder auch nur zu lesen, das halte ich angesichts des Internets und der schier unendlich Anzahl an guten Seiten für unnötig. Ein Musikmagazin kann man meines Erachtens nur mehr wegen Hintergrundstories, Interviews, kreativer Fotostrecken oder wirklich guter Schreibe kaufen. Die Magazine wissen dies ja auch und verkaufen mittlerweile ein Gesamtprodukt, das längst Popkultur oder gar Lifestyle umfasst. Das mag manchmal gut gehen, aber meiner Meinung nach nicht immer.

    Zum Thema RIAA. Ein Interessensverband sucht immer nach Durchsetzung der Interessen, also Lobbyismus, und forscht nie nach visionären Umwälzungen. Dies kommt immer über solch Interessensverbände, sie werden von neuen Ideen überrollt, sträuben sich, gehen in die Gegenoffensive, ehe sie die Ideen zähneknirschend akzeptieren. 90 Mio. US-Dollar kommen mir eigentlich recht wenig vor, da hätte ich auf weitaus mehr verpulvertes Geld getippt.

    • Ich spiel mal advocatus diaboli und gehe davon aus, dass tux The Smiths mit The Cure verwechselt. Alles andere wäre wirklich ne Blamage.

    • Nein, ich habe kürzlich „Panic“ von den Smiths rauf und runter gehört, weil der Text so unfassbar gut ist. The Cure sind mir zu weinerlich.

  10. E.T. sagt

    dann mußt Du mal die richtigen Cure hören … also die erste zB … die ist nicht weinerlich … es sei man spricht nur auf seinen (nicht sabbernden) Gesang an, haha.
    hang the dj!
    Aber die Schmidts sind bei weitem kein gothic, auch wenn es hier und da auf Partys gespielt wird.

    • E.T. sagt

      über die Musik! :mrgreen:
      Auf jeden Fall verströmt der gute alte Goth weniger musikalischen Frohgemut als zB „panic“.
      Aber ich glaube jetzt kaum, daß Du dazu einen Lehrvortrag nötig hättest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *