Sinn und Unsinn
Kommentare 5

Elektronischer Verweis | Linktipps vom 15.03.2010

Elektronischer Verweis | Linktipps

Da mir ein wenig die Luft ausgegangen ist, ich drehe Mangels Ideen die Daumen, schaue ich mich ein wenig in meinen Feeds um. Auf dem dänischen Blog Hits in The Car werden (fast) alle jemals von dem Trio Ruined By Martin aus Arhus eingespielten Songs veröffentlicht. Dazu vier weitere Songs, jetzt als Duo unter dem schönen Namen tung_nem. Da spare ich mir eine Menge Arbeit, obwohl ich immer noch ein ausführlichen Artikel inkl. Interview mit den Jungs plane. Meine Informationen über den Elektro-Pop der Dänen  kann mir hier mehrfach nachlesen.

tung_nem – Leap of Faith
[audio:http://www.schallgrenzen.de/wp-content/uploads/2010/02/tung_nem-Leap-of-Faith.mp3]

Drüben beim Berliner Blog  Lie In The Sound wird nicht nur angegeben, sondern sich  auch über die  britische Jungspunde Kassidy echauffiert. Angeblich ein neuer Hype von der Insel; gehört habe ich von denen bisher nix. Karrierte Baumfällerhemde  finde ich gar nicht mal so übel, habe selbst ein paar im Schrank, die ich zwar nicht anziehe, aber auf gar keinen Fall wegschmeissen werde. Es kommt noch beängstigender. Nicht nur droht die Schreiberin mit einem vorpupertären, hennergefärbten Rotschopf, sondern auch mit Profilfotos aus ihrer sicherlichen wilden Jugend. Wenn Brigitte das macht, setze ich noch eins drauf und das Foto aus meiner grauen Pappe (Führerschein) gibt es zu sehen.  Dann wird es richtig fies.

Der Polarblog hat sich in seinem letzten Beitrag mit Island beschäftigt. So gibt es als Entdeckung ein Island-Mixtape. Aber auch ein paar wehmütige Gedanken ob der vor vielen, vielen Jahren genutzten Mixtapes werden mit einer Träne im Augenwinkel  „zu Papier“ gebracht. Ich habe mal ein wenig in meinen Schubladen geforscht und tatsächlich noch ein paar Kassetten gefunden. Jetzt bräuchte ich nur noch ein Abspielgerät. Heute gibt es ja völlig unprosaisch die Playlisten, die am Computer zusammengestellt werden. Geht fix und man muss keinen  Kassettenhüllen beschriften. Aber schön waren sie schon, die knudeligen Plastikdinger.

Hat man ein iPod oder iPhone, geht es noch ein wenig raffinierter zur Sache. Mit  Genius werden an Hand des Musikbestands passende Playlisten zusammengestellt. Das klappt nach ersten Versuchen recht gut. Problem, dein iTunes telefoniert nach Hause.

Chris vom Blog Music Of The Moment ist schon wieder weg. Wieder am tauchen. Ich glaube das macht der Mann 3-4 im Jahr.

Hahaha. Über den Beitrag bei Basic Thinking Blog musste ich wirklich grinsen. Aus Angst vor Ballmer,  Mitarbeiter verstecken ihre iPhones gibt es ein Einblick in das Seelenleben des Chefs von Microsoft. Allergische Reaktion beim Anblick eine iPhones, insbesondere bei eigenen Mitarbeitern.

Ich dachte schon, da kommt nix mehr. Das von Marius mehr halbherzig (ich kann das sehr gut verstehen) gepflegte und von mir gerne gelesene Blog Maingold erkärt sich zur werbefreien Zone.  Ich hatte das ja auch vor. Da aber mein Themenschwerpunk auf Musik etc. liegt und ich es gut finde, wenn man sich Tonträger kauft, habe ich mit dem Händler meines Vertrauens ein partnerschaftliches Verhältnis eingegangen, von dem auch ich ein wenig partizipiere. Abgesehen davon, das Googles Adsense sowieso doof ist, macht es natürlich keinen Sinn, Werbebanner zu offerieren, auf die gar niemand klickt.


make it so....Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Facebook0Email this to someone
Kategorie: Sinn und Unsinn

von

Ohne Musik? Das geht gar nicht. Leidenschaft. Schon immer für immer. Ich höre, also bin ich. Und schreibe darüber. Auch....

5 Kommentare

  1. Ha! Ich hab schon fast alle Rot- und Orangetöne der Welt auf dem Schopf getragen. Wieder was zum Angeben. Violet und lila war auch dabei. Die Chose fing in den 80er als vorpupertärer Teenie an mit Endeckung der Softtöner. Als Trendsetterin könnte ich auch ein Bild mit neon-günem Pullover uploaden. Ein Grauen, das bisher nicht wiederbelebt wurde. Mit pädagogisch wertvollem Nebeneffekt: Erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr.

    Karohemden sind übel, die dürfen höchstens an Wandertagen ungestraft getragen werden. Hier in Berlin sind sie leider weit verbreitet. Ebenso wie Schnurbärte bei Tweens… sieht noch schlimmer aus. Ich freue mich schon auf das kommende Berlin Festival, mal sehen, vielleicht haben bis dahin die Hipster auch den Neonkult entdeckt. (Gerne auch als Stulpen u. Stirnband getragen).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *