Sinn und Unsinn
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Elektronischer Verweis | Linktipps vom 14.09.2010

Am Wochende war ich auf einer Party. Gastgeber waren Kunstschaffende (Musiker, Produzenten) und auch die Gäste bestanden dementsprechen zum Großteil aus Musikern, Produzenten und Journalisten sowie Freischaffenden jeglichen Coleurs. Man könnte auch sagen, da hatten eine Menge Leute einen Pinsel im Arsch. Sehr sympatische Menschen. Ich lief übrigends unter der Rubrik Blogger und Radiomacher. Und natürlich drehten sich die Gespräche auch um die Wertigkeit von Musik und der Frage, was Musik kosten soll.

Mit einen „richtigen“ Journalisten kam ich über die Umsonst-Mentalität im Netz ins Gespräch. Das Umschwenken von kostenlos zum Bezahl-Content. Lie In The Sound macht sich auch einen Kopf. Buy or die – Warum wir für das geschriebene Wort zahlen sollten.

Einige meiner Facebook Befreundschaftungen nerven schon ein wenig. Mehrmals täglich bekommt man Statusmeldungen, das wieder irgendwo eingecheckt wurde. Check-In in in einem schäbigen Autobahn-Raststätte, edles Restaurant, schummerige Pommes-Bude, ja sogar über ein  „just checked-in Kamener Kreuz“ werde ich dankenswerterweise informiert. Da werden sich sicherlich auch andere freuen. Schöner einbrechen mit Facebook.

Da bastelt man mit Hingabe an seinem Blog herum, um es desigmässig im hellsten Licht erstrahlen zu lassen. Für meine Rss-Feed Leser ist das natürlich alle für die Katz. Die kommen gar nicht in den Genuss meines neuen Design, da sie die kompletten Beiträge via Feed lesen können. Und Netzwertig stellt die Frage, welchen Stellenwert RSS-Reader noch hat.

Nur mal so am Rande bemerkt. Das Google mit seiner neuen Echtzeitsuche Instant nicht gerade ein Förderer von Musikern (und der Musikindustrie) ist, scheint offensichtlich. Und die Frage, ob Google Instant dümmer oder klüger macht. ist auch noch nicht zweifelsfrei geklärt.

Aus der Rubrik „ganz schön blöd“. Australier raucht Seiten aus Bibel und Koran. Aus der Rubrik „ganz schön pfiffig“. Moderatorin verkündet Live-Kündigung statt Radio-Nachrichten.

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1 Kommentare

  1. Also ich verwende für RSS-Feeds netvibes und da komme ich sehr wohl in den Genuss deines Layouts. Wobei deine Seite zu der Handvoll gehört, die ich noch ganz altmodisch tagtäglich über meine Bookmarks aufrufe. Aber das bleibt nur meinen Lieblingen vorbehalten.

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