Die Frage aller Fragen: der Seitenwert
25 Okt

Die ewige Frage von uns Blogger: Alles richtig gemacht? Kommen (genug) Besucher? Welche Bedeutung hat und welche Stellung nimmt mein Blog im Netz ein? Sind zumindest die technischen Voraussetzungen erfüllt? Hilfestellung geben diverse Rankings (die alle unterschiedliche Messverfahren nutzen und uns auch nicht wirklich schlauer machen) sowie diverse Tools. Entdeckt habe ich Seitenwert. Nett anzusehen, optisch ansprechend und mit einigen interessenten Features. Seitwert nennt zumindest eine Hausnummer an der ich mich orientieren kann. Einfach eine Domain in das Eingabefeld tippen und auf “Bewerten” klicken. Die Bewertung des Blogs erfolgt anhand verschiedener Parameter wie Gewichtung bei Google, Ranking weltweit, Etablierung in sozialen Bookmarks, technische Details wie Metaangaben, Validität sowie statistische Werte wie Domainalter, Wikipedia-Backlinks oder DMOZ Eintrag. Alle Ergebnisse werden gewichtet und ergeben den sogenannten Seitenwert.
Der Seitenwert zum Beispiel von Spiegel.de beträgt 77,18 Punkten, während ich mich mit 33,96 Punkten zufrieden geben muss.
Diese Zahl ist zwar von eher akademischen Wert, aber zumindest ein Anhaltspunkt, wo ich im Vergleich zu meinen Mitanbietern technisch stehe. Und so kann man, neugierig wie man ist, seinen Konkurrenten ein wenig auf den Zahn fühlen und einen Blick unter die Motorhaube erhaschen. Ob Sinn oder Unsinn, mag dahingestellt sein, auf jeden Fall eine nette Spielerei.
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Die Wertungskriterien dort sind schlichtweg als albern zu betrachten.
“Es liegt doppelter Content vor. Die Domain liefert sowohl mit als auch ohne “www” die gleichen Inhalte.” – Und das wird als Fehler gewertet?
(Da einige Leute immer noch meinen, “www” wäre ein essenzieller Bestandteil jeglicher Internetadresse, scheue ich mich noch davor, die www-Subdomain gänzlich abzuschalten, ABER…!)
(Meine Domain hat 18,46 Punkte. Na, immerhin! – Mein Blog kann ich leider nicht separat bewerten lassen.)
Wird ein und derselbe Inhalt einer Website unter mehreren Internetadressen gefunden, dann ist dies “doppelter Content”. Bei den meisten Suchmaschinen ist doppelter Content verboten. Resulat über kurz oder lang: Du fliegst aus dem Index.
Ich kann darauf verzichten, von Google indiziert zu werden. Aber das ist mal gut zu wissen, oha.
Ich richte mir dann mal eine gescheite .htaccess ein, die www auf Nicht-www umleitet. Dann sind alle zufrieden, hoffe ich…
Du kannst ja die Google -Bot auch via .htaccess ausschliessen. Das hast Du noch weniger Besucher.
Besucher, denen die Inhalte meiner Seite egal sind, brauche ich nicht. Ich verwende auch bot-trap (s. bot-trap.de), um diverse Feedsammler auszusperren. Ich schreibe für Menschen, nicht für sammelwütige Maschinen.