01-20 | 41-60 | 61-80 | 81-100 | 101-120 | 121-140 | 141-160
Joni Mitchell – Hejira (1976)
Die perfekte Symbiose zwischen Singer-Songwriter und Jazz. Und wenn nicht, dann zumindest traumhaft schöne Songs und unglaublicher Leichtigkeit. Schwebezustand. (P)
The Sensational Alex Harvey Band – Next (1973)
Tragische Gestalt und ein Rock’n'Roll-Meisterwerk, dass unter massgeblicher Beteiligung des sogenannten Rhythmusgenerator „Tootalbug Drone“ zustande kam. (P)
Tool – Aenima (1996)
Noch vor der überirdischen Perfektionen der späteren Werke. Mein Liebling von Tool. Neuland zwischen Progressive, Metal und Stoner-Rock. (P)
Oceansize – Effloresce (2003)
Majestätische Epik und eine nicht geringe Portion Wahnsinn. Progressiver im Sinne von fortschrittlich geht nicht. Nach eine Dosis “Effloresce” fühle ich mich zwar wie gerädert, habe aber das Gefühl, ein Sturz vom Empire State Building überleben zu können. (P)
… probiers aber bitte nicht aus. Gibt Ärger mit dem Wachpersonal. (B)
Talk Talk – Spirit Of Eden (1988)
Ich bin dann mal weg. Wenn ich diesen armseligen Planeten mal wieder verlassen möchte, schliesse ich die Augen und höre dieses Album. Vom ersten bis zum letzten Ton. (P)
Gut gesagt, wobei hier jeder Ton zählt. (B)
Neurosis – The Eye of Every Storm (2004)
Die Aufgabenstellung war folgende: Die Apokalypse soll doch bitte vertont werden. Das haben Neurosis auf diesem Album dann auch gemacht. Reicht ja wohl. (P)
Oasis – (What’s The Story) Morning Glory? (1995)
Verdammt genial, was die beiden Streithammel da abgeliefert haben. An diesem Album komme sogar ich nicht vorbei. (P)
Ist auch wirklich der Glückskeks der Hammelbrüder (B)
Iggy Pop – Lust For Life (1977)
Auch nach dreissig Jahren kriegt man mit diesen Gassenhauern so ziemlich jedes Bierzelt zum brodeln. (P)
Supertramp – Crime Of The Century (1974)
Davor nicht mehr und danach nicht mehr. Genau dieses Album war und ist die perfekte Symbiose zwischen Progressive-Rock und Pop. Und das ist schon eine ganze Menge. (P)
… tausendmal auf den ersten Parties verinnerlicht. (B)
Echobrain – Echobrain (2002)
Da verlässt Jason Newsted Metallica und nimmt mit ein paar Kumpels still und heimlich ein Meisterwerk auf. Und kein Schwein kriegt etwas davon mit. (P)
… selbst ich nicht, Oink. (B)
1000 Mexicans – Dance like Ammunition (1985)
Steht hier für das übersichtliche Gesamtoeuvre dieser vollkommen untergegangenen und unterschätzten Band aus den frühen 80ern. Waren so gut, dass sie sogar einem unlängst verblichenen Musikblog den Namen eines ihrer Songs schenkten.
Catherine Wheel – Chrome (1993)
Ist wie es heisst, glänzend! Nach den bereits genannten Adorable mein Favourite der frühen 90er. Geniale Stimme, bratzige Gitarren, tolles Songwriting, wunderschönes Cover, perfekte Platte. Großer Sport, Chrome, halt. (B)
Six. By Seven – The Way I feel Today (2002)
Immer knapp unter der Grasnabe und unter der Wasseroberfläche bis zum bitteren Ende kämpfend, haben sich Six. By Seven hier einen Ehrenplatz für die nie ganz perfekten aber schönen Momente voller Kraft und Empathie (B)
Tatsächlich hat sich die Band das eine oder andere Mal am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Ein Album voller Widersprüche. Ihr scheitern an den eigenen Zielen wurde grandios umgesetzt. (P)
The Cure – Pornography (1982)
Wahrscheinlich, eher sicherlich, das intensivste, dunkelste und beste Album der Heiler. Bevor Robert beschloss, es mal mit Pop zu probieren (zugegeben, guten Pop). Auch wenn Tolhurst nicht der beste Drummer war, eins aber konnte er: Takt halten und Gas geben, auch wenn alle Beteiligten ein zeitweise komplett vernebeltes Dasein führten. (B)
Vielleicht das beste Album des Mannes mit der seidenweich dahinfliessenden Haarpracht und der dezenten Gesichtsretusche. Aber nicht mein wichtigstes Werk dieser grossen Band (P)
Nick Drake – Pink Moon (1972)
Musik und Tod, zwei Partner die sich gelegentlich treffen um sich eine arme Seele zu suchen. Eine von diesen beschloss in zwei Nächte tiefer Traurigkeit allein ein Album einzuspielen und ihm den Namen eines bösen Omens zu geben. Der Rest der Geschichte ist bekannt. (B)
Patt Smith – Horses (1975)
Frauen können so poetisch rocken! Das rundeste Album der leicht unterernährten Dame, die uns gezeigt hat wie schön, wichtig und spannend die WDR-Rocknacht (”Tschörmän Tellewischn prautlie priesänz”) und New York sein kann. Zeitlos. (B)
Es ist ja schon so lange her. Und dennoch. Punk-Rock. New-York. Und hat da nicht Jemand etwas von Relevanz gemurmelt? Ein wichtiges Album. Und dann auch von einer Frau. (P)
Doves – The last Broadcast (2002)
Der eigentliche Auftritt einer der besten Bands des neuen, jungen Jahrhunderts. Hier bedeutet Pounding wirklich Pounding, hier zeigt sich die Potenz und die Poesie für zukünftige Meisterwerke… (kommt sicherlich später noch) (B)
Zum einen stimme ich zu, zum anderen bin ich sicher (P)
The Tubes – What do you want from Live (1978)
Das überdrehte Glamrockfetischpräpunkpornogeamtspektakel der späten 70er. Nicht erst seit Nina Hagen auch hierzulande gut bekannt. Ist als Live-Doppel nicht an aus relevanten, schrägen Plattensammlungen wegzudenken, wobei man den Rest des Oeuvres komplett vergessen kann und darf. (B)
Calla – Collisions (2005)
Pulverisiert beim Hören. Kollision in Zeitlupe. Der dunkle, hypnotische Slowcore findet seine Bestimmung in der erotisierenden, weitgehend nur gehauchten Stimme. Verstörend, betörend. (B)
The Stone Roses – ST (1989)
Startschuss für den Britpop! Nach der gewissen Ratlosigkeit am Ende der 80er kam hier der musikalische Leuchturm für alle C86er. Die 90er konnten dank der Versteinerten beginnen. Angenehmer Nebeneffekt: Manchester konnte London mal wieder die Nase zeigen. (siehe oben Oasis) (B)
Zusammengestellt von: (B) Benedikt & Peter (P)
Die besten 500 Alben: 01-20 | 41-60 | 61-80 | 81-100 | 101-120 | 121-140 | 141-160


























Hejira darf nicht fehlen, dafür könnt ich euch die Wange tätscheln. Ihr steigert euch! Besonders positiv: Noch kein Beatles-Album. Weiter so.
Hmmm. Ich glaube, ich möchte nicht, das Du mir die Wange tätschelst
Oceansize – sehr gut. Natürlich geht es progressiver, aber “gerädert” trifft’s. Danebenhalten könnte man übrigens auch “Ire Works” vom Dillinger Escape Plan, die Jungs gehen zwar etwas brachialer zu Werke, aber das Gefühl ist das gleiche.
Für die Doves bekommt ihr dafür Küsschen von mir
Ich will, ich will, ich will
… dafür kommen die sicherlich noch ein paar mal dran!
Ich glaube, ich werde dann demnächst auch eine Artikelserie über die Doves beginnen…
Ich schreibe noch ein 30-teilige Serie über Doves :twisted:
Wir können ja zusammenarbeiten, dann gibt es Gruppenküsschen.
Ich singe übrigens bei den Doves… ihr Sandkastenritter!
Ist das jetzt gut oder schlecht für die Doves?
… ich bin mir da noch nicht so sicher, musst du letztendlich selber beurteilen. Bisher hat es ganz gut geklappt. Letzte Platte fand ich ganz gelungen.
Hach… und bei Kingdom Of Rust schmelz ich immer dahin…
Bendedikt – ich glaub, will ein Kind von Dir
… und das nennen wir dann Peter!
:evil:
[...] werden. An anderer Stelle wurden von dem ein oder anderen Mitglied von Lie In The Sound auch schon mehr als nur Küsschen verteilt. Dies ist aber vielleicht eine andere [...]