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Sigur Rós – Ágætis Byrjun (2000)
Selten hat ein Album eine solch ausbeulungsresistente Impression in meinem Hirn und Körper hinterlassen. Ich habe dieses Album erstmals im ersten Sommerurlaub des neuen Jahrtausends an Formenteras sonnigen Gestaden in meinen Discman gesteckt und, ihr könnt es mir glauben oder nicht, es hat dabei wirklich begonnen zu schneien. Langsam und bedächtig. Irre. Der Strand war weiss, die Strandgänger zogen sich komische Wollmützen und kratzige Wollpullover über, schauten sich verwundert an, lachten und weinten vor Freude und die Welt war von da an irgendwie anders… Was soll ich sagen, erzählen und lobpreisen, hiesse dies doch nichts anderes, als bei unseren Lesern Eisbrocken und Schneefelder in Gletschergröße nach Island tragen. Die haben sicher alle auch diese leibgewonnenen Beulen irgendwo im Herzen oder Hirn und widersetzen sich konsequent jeglichen Versuch der Ausbeulung. Apropos Schnee, einzige psychoaktive Substanz im Spiel war die Platte hier. (B)
Ich war nicht im Schnee auf Formedingsda, ich weiss auch nicht mehr, was ich beim ersten Hören von Ágætis Byrjun (”Ein recht guter Start”) gemacht habe, aber ich empfand wohl eine gewisse Ehrfurcht vor diesesem nordischen Monument, gesungen in einer fremden Sprache. Ehrfurcht empfinde ich heute nur noch gegenüber den Kochkünsten meiner Frau. Denoch zolle den Isländern ob dieses Meisterwerkes Respekt. (P)

Tom Waits – Swordfishtrombone (1983)
Kein Vergleich zu Bukowsky hier, kein Wort über Whiskey, kein Wort über die Schauspielerei, kein Hinweis auf Captain Beefheart noch über irgendwelche absurden Schlaginstrumente, nix über Lurie, nix über Kerouac, nix über Zappa, nix über Pizzabäcker, blutende Romeos, Bourbon in Jockeys, Regenhunde oder Nachbarn. Versprochen. Einfach hier klicken und sich ob des Gesamtkunstwerkes freuen. (B)
Na, dann werde ich auch kein Wort über Reibeisenstimme, Suffkopp, Schnaps und Zigaretten, Kaschemmenmusik, einem undurchschaubaren Sammelsurium von Genres, Sounds Sounds und Stilen verlieren. Kein Wort über schaurige Gestalten in einer schaurigen Welt. Keinen Mucks über billigen Fusel, Nutten, Pennern und billigen Absteigen. Dann schon tue ich hiermit meine Meinug kund, das Herr Waits ein bestimmt schwieriger Zeitgenossen und genialer Musiker mit einen grossen Herzen ist. (P)

Lou Reed – Berlin (1973)
War Transformer unter Mithilfe Bowies das perfekte Soloalbum Lou Reeds geworden, das es einem sehr leicht machte, diesen kleinen Dude zu lieben, war es aber Berlin, das einen tieferen Blick in die Empfindsamkeit und Schönheit Reeds Musik zuließ. Ohne zuviel Glam, komplett melancholisch, harsch, dunkel ist es der authentischen Soundtrack der desillusionierten 70er, deren liebliche Hoffnungen kalt, langsam und brutal durch die hässliche Fratze des Heroins zerbröselt wurden. Wo besser, als vor der Kulisse der Frontstadt, die durchaus noch heute von dem Nimbus dieser Hochzeit zehrt. (B)
War mir irgendwie zu sperrig, das Biest. Habe mir lieber “Transformer” reingezogen und einen auf wichtig gemacht. Aber trotzdem gut und wichtig. (P)

David Bowie – Heroes (1977)
… der dann mit Low und hier diesem unmaßgeblichen Album des Thin White Dukes unauslöschlich zementiert wurde! Was eine Zeit! Drogen, kalter Krieg, Christiane F.,Neu! , Krautrock, Hansa Studios, Punk, New Wave, es brummelte in Berlin und trieb empfindsame kreative Seelen zu Höchstleistungen. War Low der experimentellere Part der Berlin Trilogie, steht Heroes für die postive Gestaltungskraft Bowies, die Strahlkraft des Meisters. Ein wunderbares Album. Wir verneigen unser Haupt vor den Duke, seinem nette Akzent und seinen kreativen Mitstreitern Visconti, Eno, Fripp, Alomar. (B)
Teufel auch, war es damals cool, war es wichtig, war es richtig, ein Bowie-Fan zu sein. Ging auch gar nicht anders. Niemand gibt uns eine Chance, doch wir können siegen, für immer und immer…. Möchte nur mal wissen, wohin meine verdammte Schallplatte verschwunden ist. Ich meine die deutsche Version. (P)

King Crimson – Discipline (1981)
Panta rhei. Auch Fripp. War er gerade noch auf Heroes zu hören, bereite er schon Neues vor. Es sind die 80er, es herrscht Geplapper, Angst, Neurosen, Hedonismus und Pop. Die paraphrasierenden 70er wurden dank Punk schnell und gezielt getötet und Fripp lässt nach 5 Jahren Schweigen KC aus der Asche erstehen. Mit drei Alben erschafft er das Prinzip King Crimson zwar nicht neu, gibt ihm eine neue Ausdrucksform. Eine Zeitgemässe. Und findet in Adrian Belew den kongenialen befruchtenden Mitstreiter, der seinen Ansprüchen genügt (sic!) und diese perfekt ergänzt. Nennen wir es mal diese artifizielle, fast schwingende, neurotische Disziplin, die dieser Platte ihren leicht kühlen Charme gibt. ”But it’s only talk. Comments, cliches, commentary, controversy. Chatter, chit-chat, chit-chat, chit-chat, Conversation, contradiction, criticism. It’s only talk. Cheap talk… ” (B)
Zwar wusste ich damals noch nicht, das mit “Red” das beste Album seit dem karmesinroten König, kommen würde. Aber “Discipline” ist nahe dran. “Discipline” war auch das rechte Album zur rechten Zeit. New-Wave und Post-Punk spielten für mich damals die erste Geige. Und tatsächlich liess Herr Fripp die progressiven Zügel schleifen und es blitzte der New-Wave und eine Portion Weltmusik auf. Daran nicht ganz unschuldig war Ex-Talking Heads Adrian Belew. Fassen wir zusammen, drei Alben von King Crimson sind existentiell: das Debüt, Discipline und als düsterer Höhepunkt das progressive Monument Red. (P)

Kraftwerk – Trans Europa Express (1977)
Musste ja kommen. Und dass, nicht nur weil Herr Schneider Dorfnachbar ist oder der Rheinländer an sich auf Schwarzweissbildern richtig locker und fröhlich daherkütt, nö, nur weil das hier WELTRUF hat und IST. Wem ist wohl V2-Schneider auf Heroes (s.o) gewidmet? Ha, so schliessen sich hier heute die Kreise. Ohne die vier Transistoren gäbe es hier nur halb so viel zu schreiben. Keine 1.000.000 englische und amerikanische Bands, die nicht auf die humanoiden Vier verweisen und unser kollektiv geschundenes, teutonisches Musikherz ein klein wenig mit Stolz erfreuen würden. (B)
Ist Kraftwerk dieses Gebäude wo macht Strom? Oder diese deutsche Institution wo macht Fiep-Geräusche im Takt von Marschmusik? (P)

Killing Joke – s/t (1980)
Marschmusikalische Muskelspiele für die Apokalypse. Auch wen diese dann doch nicht so recht kommen wollte, und Jaz auf Island schliesslich notgedrungen aufgrund ausbleibenden Weltunterganges doch wieder zur Musik fand. Aber das kam später. Am Anfang steht dieses Postpunkige Meisterwerk in Schwarz-Weiss. Getrieben von geknüppelter Drums, geknüppelten Bass, bratzorgelender Gitarren und leicht grenzwertigen Hustengesang des besagten grenzokkulten Jaz. Let’s all go to SO36, wo wir uns schon wieder in Berlin befinden. Ist aber euch eine Seuche heute. Egal, das Album war klasse. (B)
Killing Joke waren meine Art, Punk zu hören. Wenn die apokalyptischen Reiter für ihre Verwüstungen den Soundtrack bräuchten, der tötende Witz würde schon für den nötigen Flurschaden sorgen. Im Nachhinein betrachtet wirkt das Album wie ein Haufen vertonte Scheisse, hat aber vom kultur-historischen Standpunkt (im besoffenen Kopf) betrachtet, durchaus seinen Reiz. Später wurden Jaz Coleman übrigends noch richtig gut. (P)

Shriekback – Care (1983)
Krieg ich wohl hier auch einen Link nach Berlin hin? Nö, ist viel zu gelassen für diese Stadt. Es gibt aber einen zu Robert Fripp! Den Bezug zu Gang of Four kennt ja wohl jeder, dürfen wir hier doch dem Rückrat der ersten beiden GOF Alben, dem Bass Dave Allens frönen. Und wie! Care ist tanzbarer 80er Artsound und lebt zentral von den samtweichen und Bassläufen Allens und den experimentellen Ideen des ExXTCisten Barry Andrews. Ich habs heute aber auch mit Querverbindungen… Wer den Bezug zu Fripp kennt und mir etwa noch nennen kann, in welcher Band Andrews Sohn das Mikro schwingt, der bekommt den dicksten Ehrenpunkt im Kommentatorenranking! (B)
Tja, das waren schon schöne Zeiten. Ich hatte diese komischen Schuhe, spitz wie ein Eispickel an und wurden jeden Tag in meine schwarzen Jeans eingenäht. Extra aus Berlin geordert, der ganze Plunder. Schwarze Hose, weisse Socken, Haare toupiert und dann in einem merkwürdigen Tanzstil mit ruckartigen Bewegung nach “Lined Up” und “Clear Trails” rumgekaspert. (P)

Pixies – Surfer Rosa (1988)
Apropos Ratespiele, wer ist eigentlich Charles Michael Kittridge Thompson IV? Yeeesss, Frank Black, aka Black Francis, König des nervschädigenden Postpunkspixismus. Surfer Rosa klingt überhaupt nicht so, wie das Cover im Stile verflossener großer 4AD Tage es suggeriert. Knochen knackende kleine nervige Pixiebücher voll mit skurriler Selbstironie in Form noisiger Indiehits gepinselt. Auf Surfer Rosa noch ungeschliffener und authentischer als auf dem durchaus besser produzierten und somit erfolgreicheren Doolittle. Und wer das hier gesagt hat, hat sowieso Recht: “I was trying to write the ultimate Pop Songs, I was trying to rip off the Pixies” Na? …der hier. (B)

Queen – A Night at the Opera (1975)
“Is this the real live, is this just fantasy?” Nö, oder doch, ja, vielleicht. Auf jeden Fall großer Opernsport. Ein glitzerndes, theatralisches Stück Rockgeschichte gekrönt von der ewiglich todgenudelten Rhapsodie Mercuryscher Innerlichkeit. Nicht kleckern, hier wird geklotzt, tief in Schatulle der musikalischen Theatralik des Glams und Hardrocks gegriffen. Gestik wird beinahe zum Selbstzweck, wäre da nicht diese gekonnte musikalische Selbstverständlichkeit. Hier braucht sich keiner ob des erhobenen Feuerzeugs schämen. …nur 24 Jahre später ein kleiner Junge mit lauter Gitarre, und der heisst Bellamy. (B)
Glamouröse Klamauk der Extraklasse. Operette sich wer kann. (P)

Pretenders – S/T (1980)
Hui, diese Stimme. Hui, diese Frau. Chrissie Hynde war für mich eine Zeitlang so ziemlich das Schärfste westlich von Hildesheim. Da konnte blonde Püppchen wie Kim Wilde nicht mithalten. Ich habe die Pretenders gehört und mir dabei vorgestellt, ich hätte Sex mit Frau Hynde und sie würde mir weh tun. Keine Panik, das hielt nicht lange vor und ich habe ja auch Kate Bush gehört, und die war so zart und unnahbar. Aber diese Pretenders Frontfrau! Heiliges Kanonenrohr. (P)
Potzblitz, welche Einblicke! Was meinst du mit Kanonenrohr? Verstehe jetzt so manches. Wobei ich dir den Wechsel zu Kate Bush auch angeraten hätte. Süß war die und hatte nicht so peinliche Lederjacken an. (B)

The Cure – Seventeen Seconds (1980)
Vielleicht mein Lieblingsalbum von Herrn Schmidt und den Seinen. Vielleicht auch “Faith”, “Pornography” oder “Desingration”. Aber zu jener Zeit haben The Cure eine neue Tür aufgemacht. Eine Tür, die in ein dunkles, morbides Universum führte. Auf “Seventeen Seconds” war Reduktion das Mass der Dinge. Atmosphärisch, düsterer Minimalismus, dem nur noch “Faith” gerechnet wird. (P)
Quasi Ambiepostpunk. Hab nur den Kajal nicht ganz so dick aufgetragen, wie Heulsusen Robert. War aber trotzdem selbst durch und durch durchtränkt von dieser bittersüssen Melancholie mit gewisser Unschärfenästhetik. (B)

Secret Machines – Now Here Is Nowhere (2004)
Krautiger Psychedelic-Rock der Extraklasse. Sozusagen Led Zeppelin im Jahr Zweitausendundvier. Allein der Opener ist die halbe Miete. Es beginnt mit einem 9-minütiger Böller vor dem Herrn, krachende Drums, eine Plärre wie Robert Plant, epischer Intensität während des ganzen Films. Gitarren wie im Drogenrausch und alles endet im Abspann mit grossem Gezirpe. Nicht wirklich neu aber ungemein erfrischend. (P)
Schön die Platte hier zu treffen, hat übrigens ein wunderschönes Cover! (B)

Radiohead – OK Computer (1997)
Für dieses Album gab es einen Grammy. Mit diesem Album haben sich Radiohead in den Rock-Olymp geschossen. Mit diesem Album gelten Radiohead als einer der innovativsten Bands der Rockgeschichte. Mit diesem Album haben Radiohead mit einem Paukenschlag einen gottgleichen Status erworben, den sie auf Teufel komm raus auch mit späteren Mittelmass nicht mehr loswerden. Und das zu Recht, zu Recht, zu Recht. Die geniale Verschmelzung von Progressive-Rock, Electronica und Indie-Rock sucht tatsächlich Seinesgleichen. Die seltsame, verstörende Welt von Thom Yorke ist nicht zu beschreiben, deshalb mein Rat: hören! (P)
Ok, der Krawall mit dem Publikum 13 Jahre (!) später ist vorprogrammiert. Perfekte Platte für den Abgesang des britischen Seite der 90er. Auf dem Höhepunkt mit einer aufblitzenden Ahnung von Niedergang ist es nunmal am schönsten, wobei das verstörende Nachspiel alles andere als Mittelmass ist. (Kid B)

Second Coming – S/T (1998)
Für mich eines schönsten Alben aus der Schublade Grunge und Alternative-Rock. Mid-tempo Rocker, wunderbar angehangende Balladen, eine düstere Stimmung und Melancholie, die sich durch das ganze Album schleicht. Ein Album mit zeitloser Rockmusik wie ein roher Diamant. (P)

Tool – Lateralus (2001)
Zwischen Beschwörung und kalter Berechnung. Progressive-Rock und Metal auf dem Seziertisch. Operation am offenen Herzen. Mal emotional und einfühlsam, dann wieder in Eiseskälte und mit Perfektion nicht von dieser Welt. Ein monolithisches Werk von beängstigender Vollkommenheit, das nicht nur die technischen Machbarkeit sondern auch die Grenzen des kompositorischen ankratzt. Über Kopfhörer genossen staune ich heute noch Bauklötze. (P)
Der kann halt Gitarre. (B)

Depeche Mode – Violator (1990)
Mag sein, das ein Leben auch ohne Depeche Mode vorstellbar ist. Wohl mit Bestimmtheit. Aber seien wir doch mal ehrlich, mit ist es doch viel schöner. Und bei einer Party macht man es mit Sicherheit allen Recht. Wie meine implantierten Freunde aus dem Borg-Würfel zu sagen pflegen: Widerstand ist zwecklos. (P)

Led Zeppelin – IV (1971)
Hier werden (wie auf anderen Alben der Band auch ) Maßstäbe in Sachen Rockmusik gesetzt. Auf dem vierten Werk allerdings in Vollendung. Psychedelischer Heavy-Rock, eine schleppender Blues-Rocker und eine Ballade für die Ewigkeit. Wir haben es hier mit einem sogenannten Meisterwerk zu tun. In hundert Jahren mag es vielleicht eine Handvoll Alben auf gleicher Augenhöhe geben. Mehr sicher nicht. Hier gibt es ein entfesseltes Schlagzeug, infernalischen Gitarrensounds und die göttliche “Kreische”. Wer bietet mehr? (P)
Wenn noch einer es wagt, Stairway to Heaven auf der Gitarre zu klimpern… (B)

This Mortal Coil – It’ll End in Tears (1984)
Im Untergang begriffen, oh morbide Welt wander ich durch deine Täler, in scharzem Tuch gekleidet. Aus dem Nebel, ein irrlichternes Etwas, vor dort aus dem Dunklen wehen sirengleiche Klänge zu mir hinüber. Nich von dieser Welt, ein klang kalt und doch betörend, fremd und verlockend zugleich. Vielleicht sollte ich mal eine trashige Horrorgeschichte schreiben. (P)
Wenn EP’s zugelassen wären, würde hier grünlich illuminiertes Haus namens 16 Days stehen! Passt dann auch zur Horrorgeschichte. (B)

Japan – Gentlemen Take Polaroids (1980)
Vielleicht nicht so innovativ, aber dennoch mein liebstes Album der Möchtegern-Japan um Schöngeist un Fönfrisur-Träger David Sylvian. Wenn man bedenkt, das ich die überaus elganten Songs wie “Swing”, “Gentlemen Take Polaroids”, “Methods of Dance” und so weiter und sofort im Grunde zu jedder Tages- und Nachtzeit hören mag, ist das schon eine ziemliche Auszeichnung. Wertigkeit ohne Verfallsdatum und ewige Haltbarkeitsdauer. (P)
Ach ja, die Frisuren (B)
Zusammengestellt von: Benedikt (B) und Peter (P)
Die besten 500 Alben: 01-20 | 21-40 | 41-60 | 61-80 | 81-100 | 101-120 | 141-160
Gelesen: 1513 · heute: 7 · zuletzt: 30. July 2010





Surfer Rosa: Neee. Viel zu weichgespült.
Discipline: Zusammen mit den beiden anderen 80-er-Alben eine Sonderstellung und das beste der drei. Mein persönlicher Favorit: “Indiscipline” mit Fripps typischem Gitarrenkrach und ausdrucksstarkem Gesang. Immer wieder gut.
Berlin: Ja, verdammt! (Also B, nicht P.)
(… und jetzt werde ich mal wieder die anderen Alben hier hören. Bis auf IV, das find ich furchtbar. Ágætis Byrjun habe ich in letzter Zeit sträflich vernachlässigt, danke fürs Erinnern.)
Ach so, Benedikt: Barry Andrews – klar – The League of Gentlemen. Hatte ich doch im Dezember extra noch in meiner Jahresrückschau, die Band. Bezüglich seines Sohnes: Keine Ahnung, ehrlich.
“violator” ist in der tat toll, alleine schon “world in my eyes” ein burner
radiohead, zep, bowie, tool, cure – schöne auswahl, auch wenn ich jeweils andere platten gewählt hätte! aber ich werde nie verstehen, was außer “where is my mind” an surfer rosa so fantastisch sein soll… und auch als erklärter queen-hasser besitze ich a night at the opear – “39″ ist ein manifest!
Keine schlechte Auswahl. Wenngleich ich doch andere Waits-Alben höher einschätzen würde, aber ihr habt ja noch einige Plätze zu vergeben.
@Tux: The League of Gentlemen stimmt! Hab ich auch von dir erwartet. Der Sohn hört auf den Namen Finn Andrews und ist der Frontmann der Veils. Applaus.
Weniger Applaus für die Adjektivwahl für Surfer Rosa. Weichgespült ist eher eine Frisur auf dieser Seite.
@Michael: Was besser als Where is my mind ist? Natürlich nur die blanken Brüste auf dem Cover.
Veils – prima, sagt mir auch nüscht.
— Ja, die guten, alten Frisuren. Höhö. Beneidenswert eigentlich.
Glaub ich nicht: http://www.myspace.com/theveils
Jetzt sagt’s mir was. Aber die Musik war mir ehrlich neu. Ist mir auch zu newwavig.