Sinn und Unsinn
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Debatte über Urheberrecht – Ich könnte kotzen

Urheberrecht. Nicht schon wieder. Eigentlich hatte ich nicht vor, für dieses leidige Thema Energie zu verschwenden. Nachdem ich die letzten Tage die Debatte über das Urheberrecht verfolgte, ging mir dann aber doch noch das Messer in der Hose auf. Mir gehen die Diskussion seit einiger Zeit nämlich mächtig auf den Keks. Und da meine ich nicht etwa die Einlassungen der Kunstschaffenden (okay, der Regener ist für mich ein arroganter Lümmel) und der Verwerter, sondern es die klugscheißende sogenannte Netzgemeinde die mir auf den Sack geht. Der Ton und die Art der Auseinandersetzung nerven. Ich könnte kotzen.

Es war natürlich klar. Ein paar doofe Kunstschaffende haben sich argumentativ etwas unglücklich zu Wort gemeldet. Die Piraten, eine Partei die in Sachen Urheberrecht nicht weiß was sie tut (und ansonsten auch gerne mit ihrer Ahnungslosigkeit koketiert), macht einer Menge Künstler nämlich so richtig Angst. Beim Protestbrief der „Tatort“-Drehbuchautoren gegen die Umsonstkultur gab es einen Shitstorm. Als Sven Regener ausrastete, gab es einen Shitstorm. Jetzt habe sich hunderte, teils recht bekannte und wohl saturierte Unterzeichner des Aufrufs „Wir sind die Urheber“ gegen Geiz ist Geil gewandt. Das geht ja gar nicht. Und dann noch von einem dieser unnützen Agenten angeleiert. Das geht ja gar nicht. Sicher, die Aktion der Urheber kam natürlich ein bisschen steif und plump,  ein bisschen weinerlich daher. Das postulierte  „Wir“ scheint etwas zu dick aufgetragen. Egal. Es gab und gibt natürlich den sofortigen Shitstorm. Die Gegenaktion Wir sind die Bürgerinnen und Bürger ist zwar angenehm unaufgeregt, hat aber natürlich auch keine Anspruch auf das „Wir“. Die Wut und Angst der Urheber ist angesichts des kübelweise ausgeschütteten Spottes zwar mehr als verständlich, es wird aber nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Und wer ist Schuld an dieser endlosen Debatte? Die Piraten. Diese komischen, nichts wissenden allwissenden, phrasendreschenden, twitternden, mit Borg-Implanten verkabelten, trollenden und ungemein nervigen Netzbewohner finden den Begriff  „geistiges Eigentum“ ziemlich uncool und gestrig. Und dann dieses unsägliche Laberrabbaber: Transparenz, freies Internet, neues Urheberrecht, geistiges Eigentum ist böse,  Kreative sind doof, Raubkopie ist gar kein Raub sondern nur eine Kopie, neue innovative Produkte aus Wolkenkuckucksheim, Urheber sind doof, Verwerter sind böse, Gema ist super böse. Wäre die angeschubste Debatte von Anfang an in sachliche und realistische Bahnen gelenkt worden, hätte etwas daraus werden können. So sind die Fronten verhärtet.  Zugegeben, es gibt Piraten, die an eine Versachlichung ernsthaft interessiert scheinen, die Mehrheit der im Netz wütenden Piraten-Zwerge verzapft weiterhin polemischen Blödsinn. Wenn man dann aber glaubt, es kämen irgendwelche halbwegs konkrete Lösungsvorschläge, befindet man sich bei den Piraten und all ihren Sympatisanten auf dem Holzweg. Eine Menge wischi-waschi. Bestenfalls sollen sich die Urheber  in Anbetracht der technologischen Gegenbenheiten gefälligst neue Verwertungsmodelle aus den Fingern saugen. Ich könnte Kotzen.

Die gute Nachricht, die Wahrscheinlichkeit, das das bestehende Urheberrecht gekippt wird, tendiert  gegen null. Filesharing wird illegal bleiben. Es bleibt alles wie es ist. Trotz ihrer Wahlerfolge durch analoge Protestwähler und bekennender Netzbewohner bleiben die Piraten nämlich irrelevant.  Das einzige, was sie uns mit ihren Wahlerfolgen einhandeln, sind die so beliebten großen Koalitionen. Mahlzeit. Auf die Gesetzgebung werden sie auf unbestimmte Zeit keinen Einfluß haben und in spätesten 4 Jahren sind sie Schnee von gestern.  So lange dürfen sie in den Parlamenten ihre Badelatschen und Smartphones und iPads zur Show tragen und dann ist gut.

Aber das spielt hier eigentlich keine Geige. Es geht um diese nicht existierende Wertschätzung gegenüber Kulturschaffenden im Netz, um die Verspottung als „aufgeblasenen Protest“, um die Verneinung fundamentaler Prinzipien und Rechte. Das wirklich furchterregende an dieser ganzen Urheberrechts-Debatte ist die Geringschätzung und Ignoranz den Kunstschaffenden gegenüber.

Und wenn ich mir die ganze Pöbelei auf Grund des des letzten Autoren-Aufrufs anschaue, komme ich aus dem Kotzen gar nicht mehr raus. Die jeweilige Kommentare geben mir dann den Rest. Keiner dieser sogenannten Relevanzblogs lässt auch nur den mindesten Zweifel aufkommen, was er vom Schutz geistigen Eigentums hält. Nämlich nichts. Oh ja, das Urheberrecht soll nicht abgeschafft werden. Nie und nimmer. Es soll den technologischen Gegebenheiten angepasst werden. Im Klartext: ein einfacher Zugang zu Produkten des geistigen Eigentums. Gefordert werden rechtliche Rahmenbedingungen, die die Interessen der Urheber „wahren“ und von der Gesellschaft als gerecht empfunden werden. Dummerweise ist die Gesellschaft in diesem Fall ausschließlich die Konsument.

Argumentativ ist es immer der selbe Scheiß der letztendlich darin gipfelt, das es im Kern um eine diffuse Gefahr für die Freiheit und Anarchie im Netz geht. Bestenfalls werden dann noch pseudo-philosophische Abhandlungen über Diebstähle die keine sind (ist doch nur ’ne Kopie, du Vollpfosten) zusammen geschmiert. Letztendlich klingt das nicht nach einer unvoreingenommen Auseinandersetzung mit den Kunstschaffenden sondern um Besitzstandswahrung der Netzbewohner. Ich kotze dann wohl noch mal.

Und eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es herrscht Schizophrenie total. Man muss sich nämlich vor Augen halten, das all diese sogenannten Piraten und ihre Sympatisanten, die Trolle und Netzaktivisten, die Schlauberger und Kopierer im wahren Leben entweder für ihre Arbeit einen Lohn erhalten oder sich vom Staat aushalten lassen. Dieses Recht auf Lohn für Arbeit wird dem Künstler so aber nicht zugestanden. Sei froh, wenn du Maler oder Bildhauer bist. Unkopierbar=Glück gehabt. Und sozusagen als Sahnehäubchen oben drauf wird gleich noch entschieden, was Kunst ist und wenn ja, was diese für einen Wert zu haben hat. Wer setzt sich bei diesen Aussichten noch monatelang vor einen Rechner und schreibt Bücher, ohne die Chance, damit Geld verdienen zu können? Welcher Musiker schreibt über Monate Songs, die dann für lau kopiert werden?

Die Urheber all der schönen Dinge dieser Welt müssen dann eben auf der Strecke bleiben. Geistiges Eigentum? Voll uncool. Entlohnung? Irgendwelche Ideen? Nee, nicht wirklich. Ein Künstler, der Geld für sein Werk haben will, aber keinen Bock hat, auf Spenden angewiesen sein oder sich eben nicht selbst vermarkten will, ist ein dummes Arschloch. Und natürlich nehmen sich diese Intelligenzbestien das Recht heraus, zu entscheiden, das es keine Labels mit Herzblut, keinen Vertrieb, keine Promoter, keine Agenten oder Lektoren mehr braucht. Verwerter werden grundsätzlich als Mafia verunglimpft. Der Künstler ist und bleibt in dieser bejubelten Umsonst-Ideologie und Kunstfeindlichkeit der Gearschte.

Okay, mir ist schon klar, das so ein Scheißverein wie die GEMA mit ihren sage und schreibe 1.068 Angestellten nur die großen Nummern im Showgeschäft den Arsch versilbert und ansonsten mit ihrem aufgeblähten Verwaltungsapparat aus dem Kichern nicht raus kommen. Aber das ist doch im Grunde nur ein Nebenkriegsplatz.

Postscriptum:Ich bin für das Urheberrecht. Eine Reform? Wie wäre es mit der Quadratur des Kreises? Kulturflaterate? Das große Rätsel der Verteilung. Crowdfunding? Im Einzelfall denkbar. Filesharing bleibt verboten. Ich bin allerdings auch gegen die Kriminalisierung auf dem Schulhof. Die private Kopie, das Tauschen soll deshalb erlaubt sein. Aufklärung, keine Bestrafung. Urheberrechtlich geschützte Produkte ins Netz stelen? Abschalten! Ich bin allerdings gegen den Abmahnwahn geldgieriger Kanzeleien und dummer Industrien. Die GEMA in ihrer jetzigen Form gehört abgeschafft. Alle Piratenbörsen gehören plattgemacht. Alle Blogs, die illegaler Download-Links anbieten, gehören kaltgemacht. Ich habe fertig.

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Kategorie: Sinn und Unsinn

von

Ohne Musik? Das geht gar nicht. Leidenschaft. Schon immer für immer. Ich höre, also bin ich. Und schreibe darüber. Auch....

12 Kommentare

  1. Jau, wir sind irrelevant und unsachliche Zwerge. Genau diese Argumentation habe ich schon mal gelesen, zuletzt von der F.D.P. – und wo die jetzt ist, wissen wir.

    Wovor hast du eigentlich Angst?

    Im Übrigen:

    Aber das ist doch im Grunde nur ein Nebenkriegsplatz.

    Nein, es ist das Hauptproblem. Ohne die GEMA wäre das mit dem Urheberrecht in diesem Land ein weit kleineres Problem, und es wäre nicht notwendig, kleine Musikgruppen bekannt zu machen, weil sie einfach selbst in der Lage wären, sich Gehör zu verschaffen. Schallgrenzen wäre überflüssig. Und die Piraten sind schuld? :mrgreen:

    Meine Fresse.

    • E.T. sagt

      Ohne die GEMA wären die kleinen Musikgruppen in der Lage sich selber gehör zu verschaffen und Schallgrenzen (oder jede andere Form der Musikpublizierung) wäre überflüssig? Erzähl! Wie soll das anders gehen als bisher über eigene Internetseiten oder über bandcamp etc.?
      Und wie soll der Konsument/Musikliebhaber dadurch mehr mitbekommen als bisher?

    • E.T. sagt

      „…von der F.D.P. – und wo die jetzt ist, wissen wir.“

      Stimmt … im Landtag von NRW … pfff

    • Larz sagt

      Das Schlimme am GEMA Bashing ist, dass kaum einer wirklich die Materie versteht oder verstehhen will (ist ja auch recht komplex). Jedem Urheber steht es frei, Mitglied bei der GEMA zu werden und seine Rechte zur Wahrnehmung zu übertragen. Und das deutsche Urheberrecht bzw. Urheberrechtswahrnehmungsgesetz und die GEMA stehen in einem engen Zusammenhang. Einfach mal einlesen.

  2. Die Rolle der Piraten
    Warum und wofür sie gebraucht werden.

    Wenn eine Organisation, die sich gelebte Asozialität buchstäblich auf die Fahne schreibt, sich zum Entern witzelt und Freibeuterattitüden zur Schau stellt, dies alles auch keineswegs abstrakt lebt, sondern durch Forderungen, Parolen und Handeln verkörpert, gleichzeitig durch die Mainstream-Medien, die man früher einmal begrifflich deutlich klarer definierte als herrschenden Medien und als die Apparate der Herrschenden, nun umwirbt und zur Macht schreibt, dass es nach billigster PR eines von Morphinisten beherrschter, viertklassiger Werbe-Klitsche riecht und schmeckt (für die gleichzeitig die Forderungen der Partei wie gemacht scheinen), dann weiß man instinktiv, wie sehr hier eine übergeordnete Taktik zur Anwendung gelangt, deren Motive alle Züge einer Orwellschen Beschreibung besitzen.

    Dies findet in einer Gesellschaft statt, in der zum einen in unzähligen öffentlichen und gesellschaftlichen Begegnungen und Verlautbarungen ein Ton herrscht wie seit fast sieben Jahrzehnten in ganz Deutschland nicht mehr, in der sich ein Duckmäuser und Denunziantentum – welches man seit zwei Jahrzehnten gänzlich überwunden hoffte – durch alle Erscheinungsformen frisst, begleitet von einer Heuchelei, die sich soeben erst als historisch-originäre Epoche manifestiert und von A bis etwa Y das Gesagte beherrscht wie die offene Lüge im geschlossenen Gesicht; zum anderen aber ein anachronistischer Zug ins Anarchistische, Postmoderne, Esoterische, Vor-Zivile, Unwissenschaftliche, Spekulative, Undisziplinierte und Anmaßende mit erhobenem Finger droht weiter „Gutes“ zu tun und dabei in die eigene Tasche steckt – und zukünftig diese Option für alle verspricht – was weder genietet, noch genagelt.

    Die Auflösung des Bestehenden, nicht nur von der Linken und allen „Modernisierern“ verkündet und zu verschiedenen Zeiten mit partiellem Recht, wenngleich, wie wir heute wissen, mit ewig destruktiven Ziel vorgetragen, hat ein nachvollziehbares, intellektuell und moralisch begründetes Ziel längst aufgegeben. Geblieben sind diffuse, „universale“ und global definierte Forderungen, die sich jedoch auf allen Gebieten tradierten Kategorisierungen entziehen. Das gilt für ALLE Richtungen und Schattierungen, von ganz links bis ganz rechts, sämtlichen Fühlern, statt Denkern, ebenso den ultra-liberalen und extrem verschrobenen „Selbstdenkern“ (meist ihren Anspruch grotesk contrakarikierende Eigenbrötler mit einem Weltbild aus Phantasie und Anomalie). Spinner, Blödiane, Drogisten und Günter Jauch-Fans huldigen jenen Obsessionen und Sessionen aus ausgeblendeter Realität, dumpfer TV-Fixiertheit, fehlender Bildung und echter Emotion, um ihre Opposition aus Vernarrtheit in jede Verrücktheit besser zu übertünchen, spannen sie aber dennoch vor den Karren, hinter dem sie sich selbst ins Zaumzeug warfen.

    Die aktuell überall gelebte Asozialität, die Große Koalition antibürgerlicher Kräfte, beginnend bei der Söder-CSU, die Kinderlärm als unumstößliches Recht auf Erden installierte, über die “Liberalen”, die nur das Recht des Eigentümers, nicht aber das BGB kennen wollen, bis hin zu den Piraten, die alles möchten, alles wollen, alles begehren, nur nicht sich selbst preisgeben, und die Lärm und Zähne-Zeig-Fraktion der abstoßenden Optimierer ohne jenes nötige Gedächtnis, sie hat geschafft, was man einst nur grenzdebil-kichernd debattierte: die Aufhebung verstandesgemäßer Prinzipien.
    Um die urkommunistisch-liberale, vorgeistige und animistische Sklaven-Gesellschaft des modernen „Du darfst“, „Geiz ist geil ist geil“ und „Alles geht“ zu schaffen, in der niemand mehr sein Eigentum besitzen und benennen, auch keine Ansprüche mehr reklamieren kann, und somit etwas, das man Geschlecht, Ruhestand oder Kunst nennt, abgeschafft ward, aber auch keine Wahrheit oder falsch und richtig mehr kennt, wird eine Jugend, die längst keinen Schimmer mehr von dem mehr besitzt, was das Wissen um die Zusammensetzung einer bürgerlichen Gesellschaft ausmacht, zu stumpfen Allesfressern, kulturell Depravierten und sprachlich durch keinen Gedanken mehr aufgehaltenen, aber mangels psychologischer Hemmnis, bedingt durch ebenfalls desorganisierter Familien (deren Sinn sie weder erfassen noch je erlebten) bestimmt, in denen sich einzureihen, ein kollektiver Globalreichsparteitag ist.

    Diese Epoche will dem Volk vorsichtig beigebracht werden. Eine Koalition zwischen Roten und Grünen (keine der beiden ist es wirklich), ist bei den nächsten Wahl nicht möglich, denn trotz der medialen Propaganda mit einer argumentativ toten CDU und einer mit falschen Argumenten, aber mit sehr viel Recht geschlachteten FDP, wird es nicht reichen. Eine Duldung durch die Linke kommt nicht in Frage, weil sich dies aus historischen Gründen nicht so recht schickt, aber vor allem, weil „Ewiggestrige“ und fast verschüttete linke Ideen, die den heute opportunen zum Teil sogar vehement gegenüber stehen, keinesfalls stattfinden dürfen. Mit den Piraten sieht das anders aus. Sie ziehen auf sich, was schon seit der Kindheit mit vielerlei Werbung zurechtgebogen wurde. Die Kinoindustrie hat die Piraten – Tunte in persona Johnny Depp im Massenpublikum libidiös etabliert. Jetzt wird (nicht nur) das global umgesetzt. Die Speerspitze sind die weltweit agierenden Piraten. Dass auch sie alt werden, und der Wind sie zuletzt, aber sehr zurecht, in die Arme nimmt und tötet, wusste nur Brecht. Und ich. Aber das ist ja bekannt.

  3. Genau wie die Piraten. Sind sicher alles nur Protestwähler.

    Von hingeschmierten Hetzartikeln wie dem oben stehenden könnte jedenfalls ich kotzen. Pfui.

  4. Petter sagt

    Ist es als Scherz zu verstehen, wenn du auf die Ansicht „[d]er Ton und die Art der Auseinandersetzung nerven“ so eine Polemik folgen lässt, Peter?

    Ich bin von der aktuellen Situation jedenfalls nur genervt. Und eigentlich sehe ich die Schuld daran auch weniger im Urheberrecht als eben bei den unfähigen Verwertern, was wiederum angesichts der Situation vieler Künstler und Urheber traurig ist. Aber wenn man mir keine Möglichkeit bietet, mich legal über Angebote zu informieren — und dazu gehört es, auch mal ein Album probezuhören (immerhin das ist nun recht häufig ohne Umwege möglich) — oder mich gar nicht bezahlen lässt (!), gibt’s halt kein Geld. oO

  5. Nehmen wir an, ich wäre der kleine Max, den eine Jugendgang böse vermöbeln möchte. Nehmen wir an, dass die Bande mir sogar mein Taschengeld zu klauen versucht. Aber sie hat die Rechnung ohne den mich beschützenden Schäferhund Hasso gemacht. Freilich wirkt Hasso furchteinflößend und natürlich zögert er nicht, jeden ordentlich und unerbittlich zu beißen, der mir Schaden zufügen möchte. Aber sollte ich Hasso dafür schimpfen? Nein, Hasso verteidigt mich. Und im Gegenzug fütter ich ihn dreimal am Tag, damit er auch weiterhin groß und stark bleibt. Aber leider hat Hasso so verdammt viel Hunger, für sein Futter geht fast mein ganzes Taschengeld drauf.

    Max = Musiker
    Jugendbande = Urheberrechtsgegner
    Hasso = Verwerter

    • Peter sagt

      Schöner Vergleich. Und deine beschriebene Jugendbande benimmt sich teilweise wie ein Haufen Scheisse. Intolerant, klugscheißernd, terrorisierend und eben widerlich. Wie gesagt, zum Kotzen. Siehe auch die feigen Anonymous-Bande. Oh, das waren aber eben viele schlimmme Wörter. Wenn das mein alter Deutsch-Lehrer wüsste.
      :mrgreen:

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