Prosit auf`s neue Jahr. Von mir nicht. Ein scheinheiliges Miststück, dieses neue Jahr. Von wegen, alles wird besser werden. Alles nur Augenwischerei und Täuschung. Das Jahr 2009 mag ich schon jetzt nicht. Für diejenigen unter uns, die ihre Schäfchen nicht schon im Trockenen haben oder im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, heißt es, die Zähne zusammenbeißen. Augen zu und durch. Was haben wir schon Gutes zu erwarten? Geld- und wirtschaftstechnisch geht`s mit Sicherheit den Bach runter. Möglicherweise erleben wir im Jahr 2009 der Beginn einer 10-jährigen Deflation oder Schlimmeres.
Also habe ich dem bescheuerten 2009 auch nicht zugeprostet. Wenn`s ein Typ wäre, müsste man ihm in die Fresse hauen. Wenn`s ein Frau wäre, zum Teufel mit dem Flittchen. Abgesehen vom wirtschaftlichen Jammertal, durch das wir schlittern werden, sieht der Rest von 2009 auch nicht rosig aus. Allein wenn ich an den kommenden Wahlkampf in Deutschland denke, wird mir speiübel. Okay, einige nette Versprechen werden abgegeben. Es soll wärmer werden (gut) und mehr regnen (schlecht). Der Vokuhila wird nicht die Trendfrisur 2009. Obama könnte die Kurve kriegen und ein wenig dem Weltfrieden dienen. Konjunktiv. Und wenn nur warme Luft? 2009 gibt’s es womöglich keinen Nordpol mehr, die Nordwestpassage ist jeder Zeit passierbar.
Viel mehr als frohe Versprechungen habe ich bisher für dieses versiffte Jahr nicht vernommen. Somit gilt die Devise, sich mit seinen Lieben einzuigeln, abtauchen und verbarrikadieren. Zumindest bis 2010. Was mein existenzielles Interesse, nämlich die Musik angeht, so sehe ich auch keinen wirklichen Silberstreif in Form von wirklich Neuem, Aufregendem. Macht aber nix, gute Musik gib es wohl auch weiterhin zu entdecken. Ich bleib dran. Bis dahin “Helm ab” zum Gebet und halten wir uns an die Weisheit vom guten, alten W.C.Fields: “Wer kleine Kinder und Hunde nicht mag, kann kein schlechter Mensch sein!”






Den Überwachungsstaat hast du vergessen. Das BKA rechnet mit “drei bis vier” Online-Überwachungen. Soso…
Gebe dir ansonsten aber Recht. 2009 wird vermutlich kein bisschen besser als 2008. “Frohes neues Jahr” zu /wünschen/ ist da Zeitverschwendung.
Auf ein Neues…
Entgegen meinem sonst eher sonnigem Gemüt, stimme ich dir was 2009 betrifft voll zu! Hat total doof angefangen…wird bestimmt noch schlimmer werden… Alice.de hat mein Stockwerk weggezaubert…ich dachte ich 2007 genug mit Internet Providern gekämpft..
http://lieinthesound.wordpress.com/2009/01/02/das-marchen-vom-verschwundenen-stockwerk-im-alicede-dsl-wunderland/
Ich glaub den Umzug auf einen eigenen Server verschiebe ich mal auf 2010…weiss nur zu wem ich nicht will…GoDaddy ham gerade meinem Lieblings Briten die Domain geklaut…undsowieso undüberhaupt…Gute Laune war gestern!
DifferentStars
ja, ich finde auch, es kann alles eigentlich nur schlechter werden. ich stand gestern schon vor dem fenster, blickte in den himmel (war es nun tag oder nacht?), hörte radiohead und überlegte, ob ich mich besser erschießen oder erhängen sollte.
Bei Radiohead würd ich mir die Ohren abschneiden. ;)
Haha, na so schlimm ist Radiohead dann ja auch wieder nicht. Aber das Wehklagen von Herrn York, wird wohl nur Herrschaften fröhlich stimmen, die vorher eine Handvoll bunter Pillen eingeworfen haben. Der Rest springt……
Hallo,
als seit Jahren in der Fremde lebender Ex-Hildesheimer habe ich gerade eben gedacht “guckste mal, ob es dieses komische “Radio Tonkuhle” auch online zu hören gibt”, google, finde, aktivire den Stream, und was passiert? Lande bei “Schallgrenzen”! Das ist ja der Hammer! Das hätte ich meinem guten alten öden Hildesheim gar nicht zugetraut…Bin damals mit Sendungen wie “Offbeat”, “Grenzwellen” usw. groß geworden, und nu gibts diese geile Sendung auf Tonkuhle. Bin ab sofort jedes Mal dabei.
10 Punkte, lieber Herr Peter Rehbein!
Hallo lieber Herr Miller, vielen Dank für das Lob. Geht runter wie Öl.Soooo öde ist Hildesheim ja nun auch wieder nicht. Aber es ist schön, die alte Heimat jetzt wieder zu entdecken. Hier wirst Du auch immer wieder auch etwas über die Hildesheimer Musiklandschaft lesen können.
Meine musikalische Sozialisierung habe ich schon als Bub mit Paul Baskervilles “Musik für junge Leute” erfahren. Und danach habe ich auch den “Grenzenwellen” mit Eckie Stieg gelauscht. Das waren noch Zeiten.