Dark Mean – Schön, sehr schön und diesmal wirklich aus Kanada

2 Mai

darkmean

Zeigte Peter noch gerade leichte Zeichen der Verwunderung, wie kanadisch die traurig englischen Kapitäne seiner Majestäten Flotte zu klingen vermögen, schippern wir einfach nach mal kurz rüber nach Kanada und stiften weitere kosmopolitische Verwirrungszustände indem wir eine kanadische Band wie eine deutsche klingen lassen. Keine Sorge, ich meine mit deutsch eher archerbrüderdunstundumkreismäßigdeutsch.


Das war mein erster Eindruck nach dem Erlauschen der Stimme des Sängers von Dark Mean. Klang erstens überhaupt nicht dunkel und zweitens zeitweise sehr nach einer deutschen Band, die kanadisch klingen will. War, wie gesagt der erste Eindruck. Der zweite hinderte mich am Weiterklicken. Mit dem sehr, sehr schönen, abwechslungsreichen und einfühlsamen Indiefolk mit einer Spur, wie auch sonst, Musikerkollektivgeruch, gelingt es Dark Mean auf zwei frei spendenoffenen EPs einen Platz in meiner Mediathek und auf dieser honorablen Seite hier zu ergattern. Am besten zu überprüfen mittels eines traurigen, eines glücklichen Banjos und eines abschliessenden wunderschönen Schlafliedes:

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