Gefühlsduselei? Nein, Peter, berührend, ja! Wollen wir da weiter machen, womit du mit Ora Corgan angefangen hast? Gut, dann fliegen wir nach Tel Aviv, Flughafen Ben Gurion. Beobachten dort eine junge nette Dame, gerade angekommen aus Paris, wie sie in die erwartungsvollen Augen eines israelischen jungen Mannes schaut und sich unverzüglich und unwiederbringlich in diesen Abholenden verliebt. Wirklich. Dame heisst Charlotte, Mann heisst Magon. Das Stück heisst Liebe und hat viel mit Musik und der virtuellen Welt des Internets zu tun in der wir alle beteiligten mehr und minder beseelt und leidenschaftlich herum stampfen. Diese beiden sind ausser Mann und Frau auch noch Musiker. Beide haben sich via Internet gefunden und nach zwei Jahren und wahrscheinlich tausender liebestrunkener E-Mails letztendlich auch in der wirklichen Welt kennen und lieben gelernt. Dies auf dem besagten Flughafen in Tel Aviv.
Charlotte and Magon, wie gesagt. Und da beide Musiker und verliebt ineinander waren, was blieb ihnen übrig? Musik machen, was sonst. Nach neun sehr persönlichen Songs eines Album voller Passion und Poesie hauchen sie unserer Welt 2.0. ein klein wenig wirkliche Liebe, Wehmut und Leidenschaft ein. Das Ganze sehr leise und wirklich wenig unaufdringlich, überhörbar. Ich schweige, blicke ebenfalls leicht lahmarschig aus dem Fenster, drücke den “E-Mail versenden Button” und schaffe somit ein klein wenig, kurz aufflackernde Wirklichkeit via Schallgrenzen.de. Für einen Augenblick.
Charlotte and Magon – Nine Cloud
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weitere Infos: Charlotte and Magon Homepage
Einen Song von Charlotte and Magon sowie weitere Liebeslieder gibt es auf der kostenlosen Eardrums Compilation Birdsongs, Beesongs .

