Benedikt

Benedikt schuf den Last Pop Song Blog und hat ein Herz für alles Schöne und Gute. Und manch Krankes und Lautes. Es gibt nur eine Bedingung: Passion.

12 Kommentare zu “Calypso, Brooklyn, Düsseldorf, Berlin und Hildesheim”

  1. SomeVapourTrails

    Gut, dafür sind aber gefühlte 1 Million Berliner hauptberuflich, nebenberuflich oder ehrenamtlich als DJs unterwegs. Die solltest du natürlich aus deiner Rechnung rausnehmen. Ebenso die 300.000 hoffnungsvollen Profi-Demonstranten, die ja so herrlich alternativ sind, aber sehr mit Protest gegen Atomkraft, Kapitalismus und Abrissbirnen beschäftigt, dass ihnen für das Musikmachen keine Zeit bleibt. Zieh ebenfalls gläubige 200.000 Muslime ab, die höchstens Folklore huldigen. Und weiters noch die gefühlten 100.000 Bushido-Klone mit ihrem Aggro-Rap, die Indie nicht mal buchstabieren können. Subtrahiere noch die Ossis, die von Indie soviel verstehen wie Cindy aus Marzahn von schicker Kleidung. Und ebenfalls die ganzen Medien-Lackaffen! Dann bleiben nicht mehr viel Leutchen übrig. Aber eben diese leisten mitunter großartige Dinge. Das sollte man nicht vergessen.

  2. Marc

    Natürlich muss ich als Bewohner der Stadt auf der richtigen Rheinseite schon neidisch den Strom abwärts schauen. Die cooleren Bands kamen irgendwie immer aus Düsseldorf. Es fehlen in der Aufzählung ja noch Stimmen der Stille, Nichts, Royal Depeche (ich suche übrigens noch deren Single) oder II. Invasion. Da liegt aber auch der Hase im Pfeffer. Die fetten Jahre sind vorbei. Die Mitglieder der meisten Bands machen bald ihren Rentenanspruch geltend. Wo ist der Nachwuchs, der in diese riesigen Fußstapfen treten kann? Ich sehe da im Moment keine. Ich glaube hier ist Berlin klar vorne.

    Aus Brooklyn sind übrigens noch Fischerspooner und The Pains of being pure at Heart um mal die richtig hippen Spacken zu nennen :)

  3. Peter

    Na super. Ihr beide haut ja ordentlich auf`s Mett. Da muss ich wohl für die Hildesheimer Kulturszene eine Lanze brechen und mal einiges klar stellen. In unserer Fussgängerzone haben wir mindesten 3 peruanische Blockflötenspieler sowie eine handvoll Stehgeiger aus dem östlichsten Balkan. Und da an der Hildesheimer Uni so praktische Studiengänge wie Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis abgehalten werden, versucht sich so ziemlich jeder Studierende als Maultrommler, Klampfenverbieger oder Bratschenkaputtmacher. Dazu, ich hab`s gesten erlebt, mindest 10 Personen, die dem Genre Singer-Songwriter und Liedermacher-Klamauk zugerechnet werden können.Wir haben (glaube ich) ca. 22 Hip-Hopper. Vergesst bitte nicht die gefühlten 3 Milliarden Hard-Core-Metal-Schreihälse, die zwar noch nicht geschlechtsreif sind, aber im weitesten Sinne musikähnliche Geräusche machen. Und nicht zu vergessen, wir haben in Hildesheim wahrscheinlich mehr praktizierende Tüten-Musik-Anhänger als Düsseldorf und Berlin zusammen.

  4. Peter

    Und übrigens haben wir noch einen Dom. Der zählt doppelt :-)

  5. Peter

    Ich hab mal in einer Kölner Pinte zum Spass ein Alt bestellt.Ich wurde ja vorher gewarnt….

  6. Peter

    So ist es. Der Pfützenschlepper wollte mich rausschmeissen. Ich habe ihm gesagt, das ich Ostfriese sei. Da durfte ich bleiben :-)

  7. der tux mal wieder

    Altbier schmeckt, wie es heißt… über Kölsch erlaube ich mir noch kein Urteil. :)

  8. der tux mal wieder

    Was die Tütenmusikpraktiker in Hildesheim angeht:
    Ja, und sie alle leben in diesen billigen Studentenbuden ums Subway rum…

  9. Düsseldorf - Blog

    [...] Calypso, Brooklyn, Düsseldorf, Berlin und Hildesheim [...]

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