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Alcoholic Faith Mission – Zwei emigrierte Dänen

Das die Skandinavier als Schluckspechte im Allgemeinen und die Dänen im Besonderen gelten, ist ein hartnäckiges Gerücht, welches sich von mir weder beweisen noch widerlegen lässt. Da ich weiss Gott mit einer Menge Dänen zu tun hatte, kann ich zumindest unterschreiben, das sie gerne Bier trinken und nach Weizenbier regelrecht verrückt sind. Dänemark gilt ja als glücklichstes Völkchen Europas. Zwei Dänen jedenfalls, ihr Name tut nichts zur Sache, den war es in Dänemark zu eng, zu glückselig oder die Bierpreise zu hoch waren, hatten die Faxen dicke.  Jedenfalls machten sie rüber. Nach Amerika, genauer gesagt nach Brooklyn. Sind dort musikalisch im Vollrausch unterwegs und nennen sich dementsprechend Alcoholic Faith Mission.

Herausgekommen ist das Album „421 Wythe Avenue“. Musikalisch Bewertung? Zu zweit, im stillen Kämmerlein entstand leicht umnebeltes Indie-Tronic Gefrickel, Post-Rock und Shoegaze. Wir bleiben bei bedeutungsgleichen oder sinnverwandte Begrifflichkeiten, das mag zwar billig sein, aber Spaß muss sein. Für jeden Song ging eine Kiste Bier drauf und herausgekommen ist unbedingt Empfehlenswertes. Leicht umnebeltes Indie-Tronic Gefrickel, Post-Rock Klimbim und Shoegaze. Auch viel Nordisches ist zu hören. Düsteres, melancholische Feinheiten, Knistern, Knacken, Pianoklänge, Novembermusik, eher unlustig und schaurig gänsehaut-schön.

Musikalisch erinnert mich das ein wenig an die grandiosen, grandiosen, grandiosen Lis Er Stille, ebenfalls aus Dänemark, muskalisch noch vielschichtiger als diese beiden Trunkbolde.

Alcoholic Faith Mission – We All Have Our Shortcomings | mp3
[audio:http://ponyrec.com/music/04%20We%20All%20Have%20Our%20Shortcomings.mp3]

Album via Pony Records: 421 Wythe Avenue

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