Monate: Februar 2011

Arpen & The Volunteers – Sehr persönlich, Friday/Saturday

Guten Morgen, guten Tag. Vorstellen möchte ich Euch Arpen & The Volunteers aus Leipzig. Wir lauschen den knisternden Töne, Geschichten aus dem Wohnzimmer, leise und minimalistisch zwischen Jazz und Singer-Songwriter, zwischen Avantgarde und Folk. Dies gilt zumindest für  „The Quietest“, einem Song  von der EP „Friday/Saturday“. Er erinnert mich in seiner Fragilität und Ruhe an […]

Song der Woche: Boris – Hope

Demnächst, genauer gesagt im April wird das japanische Quartet Boris via Sargent House mit „Heavy Rocks“ (nicht mit dem gleichnamigen 2002er Album zu verwechseln) und „Attention Please“ gleich zwei neue Alben veröffentlichen.  Bisher eher im dämonisch-bösen Slugde-Doom-Drone-Universum zu Hause, gibt es jetzt zwei musikalische Seiten der Japaner zu bewundern. Den Song „Hope“ von dem Album […]

Elektronischer Verweis vom 26.02.2011

Ohne grosse Fisimatenten verkünden die Prog-Rocker Oceansize ihr Ende. Nach vier Studioalben ist Feierabend. Eine Erklärung, wieso, weshalb, warum gibt es nicht. Muss auch nicht. Die Bandmitglieder wollen weiterhin Musik machen. Wer wo und mit wem, das wird auf ihrer Homepage unterhalb der Todesanzeige aufgelistet. Zugegebenermassen sind Wir sind Helden nicht meine Kiste Bier und […]

Empty Space Orchestra – Post-Prog beziehungsweise Noir-Metal respektive Space-Jazz

So also sieht ein Empty Space Orchestra aus. Dieses unglaubliche Quintett, ziemlich ausgefuchste, will sagen versierte Musiker knallen uns einen energischen, temperamentvollen, symphonischen Sound um die Ohren, der sich nahtlos zwischen Space-Rock, Prog-Metal, Jazz noir, Post-Rock und Afro-Punk aufführt wie Rumpelstilzchen auf Entzug und uns mit den Ohren schlackern lässt. Welch ein Satz, oh Herr.  […]

Sounds and Visions: This Will Destroy You – Communal Blood

Die sind harmlos. Die wollen nur spielen. Die Texaner This Will Destroy You, sozusagen eine rabiate, ruppige Variante von Sigur Rós, ohne Gesang und mit mehr eindringlicher Verbissenheit,  haben es nicht verlernt, klingen aber kaum einen Deut anders als vor ein paar Jahren.  Ein musikalischer Schwellkörper aus der Abteilung Post-Rock. Es gibt 435 Bands die […]

The Review: Starpost – Opticks

Was für eine coole, abgefuckte Überraschung aus Nürnberg. Das Album „Opticks“, schickes Digipak mit dem bunten Artwork, dargereicht in aufwendigen Karton lässt alles mögliche vermuten. Bestimmt eine Folkloregruppe. Gut und lieb und schick. Starpost, ein harmlos klingender Bandname und mögliche Beliebigkeit, der erste Hördurchlauf lässt jedoch jubilieren. Okay, wir haben da zwar die üblichen hübschen […]

Raised By Tigers – Mit einer Menge infiziert

Aus meinem Postfach. Raised By Tigers ist eine Indie-Rockband aus der Universitätsstadt  Denton, Texas. Der Name klingt auf jeden Fall ziemlich cool. Musik ebenso. Die Band, das sind Mike Canzano, Jason McMullen, Rob Peters und Tyler Walker. Ihren Sound kann man als  dunkel eingefärbten Indie-Rock bezeichnen. Oder als mit Indie-Rock-infizierten Post-Punk. Oder als mit Post-Punk infizierter […]

Das schöne Vinyl: Roamer EP

Zugegebenermaßen habe ich die Schweiz, zumindest aus musikalischer Sicht in den letzten Jahren eher vernachlässigt. Damit war es die letzten Monate aber schlagartig vorbei.  Die unglaublichen Zwegh, die biestig guten Navel, die beeindruckenden Tunica Dartos, die grossartigen Field Studies, die melancholischen The Circle Brothers und natürlich die düsteren Les Yeux Sans Visage. Eine beachtliche Liste, […]

The Review: Wye Oak – Civilian

Das Duett Wye Oak, Sängerin und Gitarristin Jenn Wasner und Schlagzeuger und Multiinstrumentalist Andy Stack, wurde 2006 in Baltimore, Maryland gegründet. Schon seit der Schulzeit kennen sie sich und musizieren miteinander.  Benannt haben sie sich nach dem Wahrzeichen ihrer Heimat,  einer besonderen Eiche. Die Wye Oak war die größte Weißeiche in den USA und ist […]